Oscars 2026: Alle Gewinner und Sieger im Überblick – Jimmy Kimmel mit Spitze gegen Trump – Kultur | ABC-Z

Am 15. März Ortszeit werden in Los Angeles zum 98. Mal die Oscars verliehen.
Mit 16 Nominierungen hat „Blood & Sinners“ die größten Chancen der große Gewinner zu werden. Der Film von Ryan Coogler stellt damit den Nominierungsrekord auf. Auch „One Battle After Another“ ist in fast jeder möglichen Kategorie (13 von 18) nominiert worden. Für den deutschen Film „In die Sonne schauen“ hat es dieses Mal nicht gereicht. Im vorigen Jahr hatte es für Deutschland der Politthriller „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ des Iraners Mohammad Rasoulof ins Oscar-Finale geschafft.
Der in Deutschland geborene britische Komponist Max Richter hat mit seiner Musik zum Drama „Hamnet“ von Regisseurin Chloé Zhao Chancen auf einen Oscar. Wir haben alle nominierten Schauspielerinnen und Schauspieler sowie Filme aufgelistet und aktualisieren heute Nacht in jeder Kategorie den Sieger oder die Siegerin.
Bester Film
Bester Hauptdarsteller
- Timothée Chalamet in „Marty Supreme“
- Leonardo DiCaprio in „One Battle After Another“
- Ethan Hawke in „Blue Moon“
- Michael B. Jordan in „Blood & Sinners“
- Wagner Moura in „The Secret Agent“
:Just like Tom f***cking Cruise
Das Zeitalter der USA gehe dem Ende entgegen, wird allenthalben behauptet. Wenn das mal nicht verfrüht ist. Die Oscars zeigen dieses Jahr, wie wunderbar amerikanischer Wahn immer noch sein kann.
Beste Hauptdarstellerin
- Jessie Buckley in „Hamnet“
- Rose Byrne in „If I Had Legs I’d Kick You“
- Kate Hudson in „Song Sung Blue“
- Renate Reinsve in „Sentimental Value“
- Emma Stone in „Bugonia“
Beste Regie
- Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“
- Ryan Coogler für „Blood & Sinners“
- Josh Safdie für „Marty Supreme“
- Joachim Trier für „Sentimental Value“
- Chloé Zhao für „Hamnet“

:„Ich sehne mich danach, diesen Planeten zu verlassen“
Josh Safdie ist mit „Marty Supreme“ vorn dabei im Oscar-Rennen. Aber ein alter Vorfall droht den Regisseur einzuholen. Ein Gespräch über „pathologische Träume“ und Risiken im kreativen Taumel.
Bester Nebendarsteller: Sean Penn in „One Battle After Another“
Sean Penn konnte – oder wollte nicht (?), wie Kieran Culkin andeuteten – vor Ort sein und nahm stattdessen den Oscar für seinen Schauspielkollegen entgegen.
- Benicio Del Toro in „One Battle After Another“
- Jacob Elordi in „Frankenstein“
- Delroy Lindo in „Blood & Sinners“
- Stellan Skarsgård in „Sentimental Value“
Beste Nebendarstellerin: Amy Madigan in „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“

Amy Madigan gewann den Oscar als „Beste Nebendarstellerin“, es war die erste Trophäe in der Nacht.
- Elle Fanning in „Sentimental Value“
- Inga Ibsdotter Lilleaas in „Sentimental Value”
- Wunmi Mosaku in „Blood & Sinners”
- Teyana Taylor in „One Battle After Another“
Bester internationaler Film
Bestes Originaldrehbuch: Ryan Coogler für „Blood & Sinners“
Ryan Coogler nahm die goldene Statue entgegen für „Blood & Sinners“. Er redete sehr schnell, um allen zu danken, die ihm einfielen – und weil er ein bisschen nervös war.
- Robert Kaplow für „Blue Moon“
- Jafar Panahi für „Ein einfacher Unfall“
- Ronald Bronstein und Josh Safdie für „Marty Supreme“
- Joachim Trier und Eskil Vogt für „Sentimental Value“
Bestes adaptiertes Drehbuch: Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“
Paul Thomas Andersson gewann den ersten Oscar in seiner Regisseurs-Karriere. Es ist die zweite Trophäe für „One Battle After Another“.
- Will Tracy für „Bugonia“
- Guillermo Del Toro für „Frankenstein“
- Maggie O’Farrell und Chloé Zhao für „Hamnet“
- Clint Bentley und Greg Kwedar für „Train Dreams“
Bestes Szenenbild: Tamara Deverell und Shane Vieau für „Frankenstein“
Dritter Oscar für „Frankenstein“, der erste in ihrer Karriere für Tamara Deverell und Shane Vieau.
- Fiona Crombie und Alice Felton für „Hamnet“
- Jack Fisk und Adam Willis für „Marty Supreme“
- Florencia Martin für „One Battle After Another“
- Hannah Bleachler und Monique Champagne für „Blood & Sinners“
Bestes Kostümdesign: Kate Hawley für „Frankenstein“
Was für Kostüme in „Frankenstein“ – dafür wurde Kate Hawley mit einem Oscar ausgezeichnet.
- Deborah L. Scott für „Avatar: Fire and Ash“
- Malgosia Turzanska für „Hamnet“
- Miyako Bellizzi für „Marty Supreme“
- Ruth E. Carter für „Blood & Sinners”
Bester Schnitt
- Stephen Mirrione für „F1“
- Ronald Bronstein and Josh Safdie für „Marty Supreme“
- Andy Jurgensen für „One Battle After Another“
- Michael P. Shawver für „Blood & Sinners“
- Olivier Bugge Coutté für „Sentimental Value“
Bester animierter Film: „KPop Demon Hunters“
Wenig überraschend siegte in der Kategorie „Beste animierte Film“ der Film über KPop: „KPop Demon Hunters“.
- „Arco“
- „Elio“
- „Amélie et la Métaphysique des tubes“
- „Zoomania 2“
Bester animierter Kurzfilm: „Das Mädchen, das Perlen weinte“
Rasch wurde auch der animierte Kurzfilm prämiert. Hier siegte „Das Mädchen, das Perlen weinte“.
- „Butterfly“
- „Forevergreen“
- „Retirement Plan“
- „The Three Sisters“
Bestes Casting: Cassandra Kulukundis für „One Battle After Another“
Der erste Oscar für die neue Kategorie geht an Cassandra Kulundis, die für die Zusammensetzung des Casts für „One Battle After Another“ zuständig war.
- Nina Gold für „Hamnet“
- Jennifer Venditti für „Marty Supreme“
- Gabriel Domingues für „The Secret Agent“
- Francine Maisler für „Blood & Sinners“

:„Das ewige Warten auf ein Urteil ist eine Art sozialer Tod“
İlker Çatak gewinnt bei der Berlinale den Preis für den besten Film: „Gelbe Briefe“ erzählt von der Verfolgung von Künstlern in der Türkei. Ein Gespräch über die Mechanismen von Erdoğans Machtapparat und die Frage, warum diese Geschichte auch in Donald Trumps Amerika spielen könnte.
Beste Kamera
- Dan Laustsen für „Frankenstein“
- Darius Khondji für „Marty Supreme“
- Michael Bauman für „One Battle After Another“
- Autumn Durald Arkapaw für „Blood & Sinners“
- Adolpho Veloso für „Train Dreams“
Bestes Make-up und beste Frisuren: Mike Hill, Jordan Samuel und Cliona Furey für „Frankenstein“
Zweiter Oscar für „Frankenstein“, auch in der Kategorie „Bestes Make-up und beste Frisuren“ geht der Film von Guillermo del Toro als Sieger hervor.
- Ken Diaz, Mike Fontaine und Shunika Terry für „Blood & Sinners“
- Kyoko Toyokawa, Naomi Hibino und Tadashi Nishimatsu für „Kokuho“
- Kazu Hiro, Glen Griffin und Bjoern Rehbein für „The Smashing Machine“
- Thomas Foldberg und Anne Cathrine Sauerberg für „The Ugly Stepsister“
Beste Filmmusik: Ludwig Göransson für „Blood & Sinners“
Ludwig Göransson bekam seinen insgesamt dritten Oscar in dieser Kategorie. Er war für die Filmmusik von „Blood & Sinners“ verantwortlich.
- Jerskin Fendrix für „Bugonia“
- Alexandre Despat für „Frankenstein“
- Max Richter für „Hamnet“
- Jonny Greenwood für „One Battle After Another“
Bester Song
- „Dear Me“ von Diane Warren in „Diane Warren: Relentless“
- „Golden“ von Joong Gyu Kwak, Yu Han Lee, Hee Dong Nam, Jeong Hoon Seo, Teddy Park, Ejae, Mark Sonnenblick in „KPop Demon Hunters“
- „I Lied To You“ von Raphael Saadiq und Ludwig Göransson in „Blood & Sinners“
- „Sweet Dreams Of Joy“ von Nicholas Pike in „Viva Verdi!“
- „Train Dreams“ von Nick Cave und Bryce Dessner in „Train Dreams“
Bester Ton: „F1“
Der Formel-1-Film „F1“ gewann in der Kategorie „Bester Ton“. In der Dankesrede gab es auch einen Aufruf, ins Kino zu gehen.
- „Blood & Sinners“
- „F1“
- „Frankenstein“
- „One Battle after Another“
- „Sirât“
Beste visuelle Effekte: „Avatar: Fire and Ash“
Der dritte Teil von „Avatar“ holte den Oscar für die „Besten visuellen Effekte“. Aufgrund der Größenunterschiede der Gewinner musste das Mikrofon während der Dankesrede ein wenig hochgefahren werden.
Bester Kurzfilm: „The Singers“ und „Two People Exchanging Saliva“
Ein kleines Kuriosium gab es in der Kategorie „Bester Kurzfilm“. Dort wurden zwei Oscars vergeben. Einen holte „The Singers“, einen Netflix-Film über einen improvisierten Gesangswettbewerb. Der Zweite ging an „Two People Exchanging Saliva“, einem französisch dystopischen Science-Ficition-Kurzfilm. Die Macher bedankten sich und erwähnten alle verschiedenen Nationen, die an dem Film mitwirkten – ein kleiner Wink an Donald Trump und ICE?
- „Butcher’s Stain“
- „A Friend of Dorothy“
- „Jane Austen’s Period Drama“
Bester Dokumentarfilm: „Mr. Nobody against Putin“ („Ein Nobody gegen Putin”)
Mit einer Spitze gegen Donald Trump verkündete Jimmy Kimmel den Sieger beim „Besten Dokumentarfilm“. „Mr. Nobody against Putin“ („Ein Nobody gegen Putin“) triumphierte. Der Hauptdarsteller der Dokumentation rief zum Ende aller Kriege auf.
- „The Alabama Solution“
- „Come See Me in the Good Light“
- „Cutting through Rocks“
- „The Perfect Neighbor“
Bester Dokumentar-Kurzfilm: „All the Empty Rooms“ („All die leeren Zimmer“)
Jimmy Kimmel präsentierte die Kategorie „Bester Dokumentar-Kurzfilm“. Der Sieger „All the Empty Rooms“ („All die leeren Zimmer“) handelt von den Opfern und deren Familien amerikanischer Schulmassaker.
- „Armed Only with a Camera: The Life and Death of Brent Renaud“
- „Children No More: “Were and Are Gone“
- „The Devil Is Busy“
- „Perfectly a Strangeness“





















