Olympia 2026: Philipp Raimund holt Gold auf der Normalschanze | ABC-Z

Skispringer Philipp Raimund hat bei den Olympischen Winterspielen überraschend die zweite Goldmedaille für Deutschland gewonnen. Der 25-Jährige setzte sich von der Normalschanze in Predazzo gegen Kacper Tomasiak (Polen) sowie den punktgleichen Drittplatzierten Gregor Deschwanden (Schweiz) und Ren Nikaido (Japan) durch.
Für Raimund ist es der erste Sieg in einem Einzelspringen – und das bei der ersten Teilnahme an Olympischen Spielen. Fast auf den Tag genau acht Jahre nach dem Triumph von Andreas Wellinger
in Pyeongchang ist er damit der fünfte deutsche Olympiasieger im Skispringen.
Nach dem ersten Durchgang hatte Raimund nach einem Sprung auf 102 Meter in Führung gelegen. Beim zweiten Versuch landete der DSV-Springer sogar auf 106,5 Metern.
Favoriten bleiben ohne Medaille
Im Anschluss konnte Raimund sein Glück kaum fassen. “Vor dem ersten Sprung war ich scheiße-nervös. Es sind alle hier”, sagte er. “Noch keinen einzigen Weltcup gewonnen und dann auf der größten Bühne ganz oben zu stehen, das ist unglaublich.”
Die Deutschen waren als Außenseiter in den Wettbewerb gestartet. Die Topfavoriten, der Weltcupführende Domen Prevc aus der Slowakei und der Japaner Ryoyu Kobayashi, verfehlten nach schwachen Sprüngen im ersten Durchgang die Medaillenränge und landeten auf den Plätzen sechs und neun. Zweitbester Deutscher wurde Felix Hoffmann auf Rang 13, der Olympiasieger von 2018, Andreas Wellinger, sprang auf den 17. Rang, Pius Paschke wurde 23.
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