Olympia 2026: Jungk und Grotheer rasen aufs Skeleton-Treppchen | ABC-Z

Axel Jungk und Christopher Grotheer sorgen für den nächsten Jubel im Eiskanal. Die beiden Skeletonis landen auf Platz zwei und drei, Gold geht nach Großbritannien.
Das große Thema rund um die Medaillen-Entscheidung im Skeleton war auch am Freitag die Disqualifikation des Ukrainers Wladyslaw Heraskewytsch. Abseits der inzwischen vom CAS-Sportgerichtshof mit dem endgültigen Olympia-Aus beendeten Helm-Diskussionen wurden aber auch sportliche Schlagzeilen geschrieben.
Der britische Überflieger Matt Weston, der schon nach zwei von vier Läufen klar geführt hatte, ließ nichts mehr anbrennen und sicherte sich souverän Gold.
Jungk und Grotheer mit starker Vorstellung
Von Weston also nichts Neues, doch was passierte dahinter? Die Frage, ob die beiden deutschen Starter Axel Jungk und Christopher Grotheer ihre Positionen auf dem Treppchen verteidigen konnten, war deutlich spannender als die Entscheidung ganz vorne. Jungk lag zur Halbzeit auf Platz zwei, Grotheer einen Rang dahinter. “Ich werde voll angreifen”, hatte Grotheer, der sich in letzter Sekunde für Olympia qualifiziert hatte, angekündigt.
Und auf Worte folgten Taten. Sowohl Grotheer als auch Jungk nutzten die niedrigen Temperaturen und damit schnelleren Bedingungen aus und steigerten ihre Zeiten im dritten Lauf noch einmal. Weston, der einen neuen Bahnrekord aufstellte, war zwar noch fixer unterwegs und zog weiter davon. Die direkten Verfolger Wenhao Chen aus China und Amedeo Bagnis aus Italien hielt das deutsche Duo vor dem Finallauf aber auf Distanz.
Jungk wackelt, rettet den Vorsprung aber ins Ziel
Eine sehr gute Ausgangsposition, die Jungk und Grotheer letztlich dann auch ins Ziel retteten. Im letzten Lauf im Sliding Center von Cortina legte zunächst Grotheer vor, sicherte sich eine Medaille und wartete im Zielbereich auf seinen Teamkollegen. Jungk leistete sich dann zwar ein paar Wackler, sein zweiter Platz in der Gesamtwertung geriet aber nicht mehr in Gefahr.
Der dritte deutsche Skeleton-Pilot im Bunde, Felix Keisinger, beendete den Wettbewerb auf Platz sechs und rundete das sehr gute Ergebnis damit ab.





















