Olympia 2026: Für die UN trägt Annalena Baerbock die olympische Flamme durch Mailand | ABC-Z

An den Olympischen Winterspielen nehmen Athleten aus 93 Ländern teil. Bei der Eröffnung sind auch die Vereinten Nationen vertreten. Für das Gremium trug Annalena Baerbock die olympische Flamme durch Mailand.
Als Jugendliche war Annalena Baerbock Trampolinturnerin und holte bei den Deutschen Meisterschaften Bronze. Für Olympia hatte es aber nicht gereicht. Dennoch hatte die Grünen-Politikerin vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele 2026 in Italien die einmalige Chance, die olympische Flamme zu tragen.
Baerbock ist seit dem vergangenen September Vorsitzende der UN-Generalversammlung und nahm als Vertreterin der Vereinten Nationen an der Eröffnungszeremonie teil. Auf Instagram teilte die 45-Jährige ein Video, auf dem sie olympische Flamme vom Basketballer Yao Ming überreicht bekommt und mit einer Fackel durch Mailand trägt. Dabei ist Baerbock in einem Olympia-Sportanzug gekleidet.
„Ich hatte die Ehre, die olympische Flamme für die Vereinten Nationen zu tragen“, sagt Baerbock in dem Video.
„In einer Zeit globaler Fragmentierung erinnern uns die Olympischen Winterspiele in Milano Cortina an unsere gemeinsame Zugehörigkeit zur Menschheit – und daran, was möglich ist, wenn wir uns an dieselben Regeln halten“, schrieb Baerbock auf Englisch. „Gerechtigkeit, Respekt und ein gemeinsames Ziel leiten jeden Wettbewerb, genauso wie sie die internationale Zusammenarbeit untermauern.“
Baerbock hob in ihrem Beitrag hervor, dass das Internationale Olympische Komitee zum ersten Mal in von einer Frau, Kirsty Coventry, geleitet wird und Frauen 47 Prozent der Athleten bei den Winterspielen ausmachen. „Die geschlechtergerechtesten Olympischen Winterspiele der Geschichte“, kommentierte Baerbock.
Die Olympischen Winterspiele wurden am Freitagabend in Mailand und in Cortina d‘Ampezzo eröffnet. Das olympische Feuer wurde erstmals an zwei Orten gleichzeitig gezündet: am Mailänder Friedensbogen von den italienischen Ski-Legenden Tomba und Deborah Compagnoni und im Zentrum von Cortina von der italienischen Ski-Olympiasiegerin Goggia.
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