Oberfranken: Kinderpornografie-Verdacht in Tagesstätte für Behinderte – Bayern | ABC-Z

Ein Mitarbeiter einer fränkischen Tagesstätte für Kinder und Jugendliche mit Behinderung soll kinderpornografische Bilder und Videos angefertigt haben. Deshalb sitzt er jetzt in Untersuchungshaft, wie die Zentralstelle Cybercrime und die oberfränkische Polizei gemeinsam mitteilten.
Ausgangspunkt der Ermittlungen war demnach ein Hinweis aus den USA durch das National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC), wonach zahlreiche Videos mit kinderpornografischen Inhalten auf eine Cloud hochgeladen wurden.
:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnieren
Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.
Daraus habe sich ein Anfangsverdacht gegen den Mann ergeben. Bei Durchsuchungen in mehreren Objekten in Oberfranken seien elektronische Speichergeräte sichergestellt worden.
Eine erste Sichtung habe die Vorwürfe gegen den Mann erhärtet: Es hätten sich Hinweise ergeben, dass der Mann Bild- und Videoaufnahmen während seiner Arbeitszeit in der Tagesstätte in den Jahren 2025 und 2026 gemacht habe. Er soll dabei die „Hilfsbedürftigkeit der von ihm betreuten Personen“ ausgenutzt haben, hieß es weiter. Die Kinder und Jugendlichen soll er zum Teil entkleidet haben. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.





















