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Noten zum TSV 1860 gegen Stuttgart II: Reinthaler und Voet viel zu untätig, Haugen eine Klasse besser als der Rest | ABC-Z

Die Ergebnis-Krise beim TSV 1860 geht weiter! Nach drei Unentschieden in Serie verlieren die Löwen beim VfB Stuttgart II mit 1:2. Die Sechzger in der Einzelkritik.

THOMAS DÄHNE – NOTE 3: Darvich, Diehl – konnte den Abschlüssen der VfB-Bubis erst nur hinterherschauen. Hielt 1860 gegen Groiß (41.), Darvich (65.) und Penna (73.) überhaupt noch im Spiel.

PHILIPP MAIER – NOTE 5: Der eigentliche Abräumer übernahm in der defensiven Dreierkette für Schifferl und klärte gegen den heranstürmenden Ex-Löwen Ouro-Tagba (14.). Beim 0:1 nicht konsequent genug, vor dem 0:2 orientiert er sich weg von Ball und Gegner.

MAX REINTHALER – NOTE 5: Diesmal kein Turm. Beim 0:2 kam er Torschütze Diehl nicht hinterher, kam auch sonst öfter ins Wanken.

Jacobsen unermüdlicher Antreiber

SIEMEN VOET – NOTE 5: Sprach im AZ-Interview über sein erstes Tor, das er schießen wolle. War stattdessen am 0:1 beteiligt, weil zu passiv. Verhinderte das 0:2 durch Ouro-Tagba, schwamm aber zu oft.

MARVIN RITTMÜLLER – NOTE 5: Wieder drin, auf der rechten Schiene unterwegs. Haute gegen schnelle VfB-Bubis öfter dazwischen und pushte sich nach manchem Zweikampf selbst. Einzig: Es half nicht viel.

THORE JACOBSEN – NOTE 4: Der Kapitän schob mit seinen sichtlich engagierten Kollegen von Beginn an drauf, was anfangs gut aussah, aber sich schnell rächen sollte. Unermüdlicher Antreiber, aber keine Dominanz. Früh mit einer Verwarnung belastet.

Unglückliches Debüt von Husic

LORIS HUSIC – NOTE 5: Jetzt aber! Drittliga-Debüt für den Junglöwen (18). Engagiert, aber vor dem Rückstand lief er nur hinterher – wie auch sonst öfter. Sah ebenfalls früh Gelb. Fazit: unglückliches, unauffälliges Debüt, zur Pause wieder beendet.

CLEMENS LIPPMANN – NOTE 5: Diesmal wieder auf der linken Seite. Bereitete eine Volland-Chance vor, insgesamt kam aber zu wenig. Beim 0:1 hätte er in der Entstehung dazwischengehen können.

KEVIN VOLLAND – NOTE 4: Der älteste Hase auf dem Platz (33) setzte die erste Chance ans Außennetz (6.), verpasste das 1:2 erst schwach (32.), später und nur wegen Keeper Hellstern (49.). Ballverluste und ein Mittelfeld-Missverständnis trübten die Leistung.

Hobsch mit viel zu wenig Präsenz

PATRICK HOBSCH – NOTE 5: Kam freistehend einen Schritt zu spät (11.). Harmonierte in Ansätzen gut mit Haugen, insgesamt viel zu wenig Präsenz.

SIGURD HAUGEN – NOTE 2: Das Mentalitäts-Maskenmonster agierte wie beim Comeback gegen Aachen: entfesselt – und eine Klasse besser als der Rest. Holte die erste Ecke und die erste Gelbe des Gegners raus, brachte die erste gefährliche Flanke, legte die erste Hobsch-Chance vor, schoss sogar das erste Tor – Abseits. Verpasste das 1:2 (38.), bevor er WIRKLICH traf (85.).

MAXIMILIAN WOLFRAM– NOTE 4: Kam zur Pause und brachte etwas Schwung, setzte aber keine Glanzlichter.

JUSTIN STEINKÖTTER, TIM DANHOF, KILIAN JAKOB UND FLORIAN NIEDERLECHNER – OHNE NOTE: Kamen jeweils zu spät für eine Bewertung. 

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