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Nordische Kombination – Rydzek Dritter bei der Flugpremiere – Sport | ABC-Z

Mit einem packenden Wettkampf haben die Nordischen Kombinierer bei ihrer Weltcup-Premiere auf einer Flugschanze Werbung für ihren Sport gemacht. Johannes Rydzek setzte sich im Zielsprint mit 0,1 Sekunden Vorsprung vor dem Norweger Einar Luraas Oftebro durch und sicherte sich am Kulm in Bad Mitterndorf Rang drei.
Auch der Sieg wurde im Zielsprint entschieden: Der Finne Ilkka Herola verwies den österreichischen Gesamtweltcupführenden Johannes Lamparter im abschließenden Langlauf über 7,5 Kilometer ebenfalls um 0,1 Sekunden auf Rang zwei.

Die Kombination steht vor dem Olympia-Aus. Mit neuen Wegen wollen die Athleten die Sportart, die seit 1924 im olympischen Programm ist, attraktiver machen und das IOC umstimmen. DSV-Sportdirektor Horst Hüttel hatte im Vorfeld von der „Mission Klassenerhalt“ gesprochen: „Wir müssen schauen, dass der Sport attraktiv bleibt, das kann ein wichtiger Step sein.“

Lamparter gelang bei der Premiere auf einer Skiflugschanze mit 236,5 Metern der weiteste Flug. Auch die DSV-Kombinierer David Mach (220,5 Meter), Wendelin Thannheimer (214,5), Johannes Rydzek (212,5) und Simon Mach (204) knackten die 200er-Marke.

Im Mai kommen das Programmkomitee und das Executive Board des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zusammen. Nach den Beratungen werden die Sportarten vorgeschlagen, die bei den Winterspielen 2030 in den französischen Alpen dabei sein sollen. Die Entscheidung soll dann im Juni verkündet werden.

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