Berliner Festspiele trauern um Ex-Intendant | ABC-Z

Der langjährige Berliner Festspiel-Intendant Ulrich Eckhardt ist tot. Er starb in der Nacht nach kurzer Krankheit im Alter von 91 Jahren, wie die Berliner Festspiele mitteilten. Eckhardt war von 1973 bis 2000 Intendant des Hauses.
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Eckhardt sei ein herausragender Kulturmanager, Musiker und Jurist gewesen, der über Jahrzehnte hinweg die internationale und Berliner Kulturszene prägte, hieß es in der Mitteilung weiter. In seinen fast 28 Jahren habe er die Berliner Festspiele für alle Sparten der darstellenden und bildenden Kunst geöffnet und damit nachhaltig das Profil Berlins als internationale Kulturmetropole geprägt.
Unter seiner Intendanz wurden den Angaben zufolge zentrale Festivalformate entwickelt, wie die Berlinale, die Berliner Festwochen, das Theatertreffen, das Jazzfest Berlin, die Musik-Biennale sowie die Gesprächsreihe Berliner Lektionen im Renaissance-Theater.

Ulrich Eckhardt: Nach der Intendanz trat er als Musiker auf
Eckhardt wurde laut der Festspiele am 28. Mai 1934 in Rheine in Nordrhein-Westfalen geboren. Er studierte Rechts- und Staatswissenschaften in Freiburg und Münster. Zudem absolvierte er eine Ausbildung in Klavier und Dirigieren und arbeitete als Korrepetitor und Kapellmeister am Stadttheater Münster sowie als Kulturreferent der Stadt Bonn.
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Nach seiner Zeit als Intendant trat Eckhardt als Musiker auf, unter anderem als Organist in der Jesus-Christus- und St.-Annen-Kirche in Berlin-Dahlem. Außerdem eröffnete und leitete er die Galerie/Edition Abakus Jo Eckhardt.
daw, dpa














