News zu Nahost: 37 Hilfsorganisationen droht Entzug von Zulassungen durch Israel – Politik | ABC-Z

Israels Verteidigungsminister spricht von Besiedlung des nördlichen Gazastreifens
Konkreter hatte Katz bei einer Veranstaltung im besetzten Westjordanland gesagt, man werde „mit Gottes Hilfe, wenn die Zeit gekommen ist“, auch im Norden des Gazastreifens Siedlungskerne errichten, an den Orten der vor 20 Jahren geräumten israelischen Siedlungen. Man werde dies „auf die richtige Weise und zur richtigen Zeit“ tun. Katz sprach zudem von einer „großen Revolution“ im Westjordanland, wo Israel zuletzt die Schaffung weiterer Siedlungen beschlossen hatte. International werden die israelischen Siedlungen auf dem Gebiet, das die Palästinenser als Teil eines eigenen Staates beanspruchen, als illegal und als Hürde für eine Friedensregelung eingestuft.
Das Büro des Verteidigungsministers teilte allerdings später mit, die Äußerungen seien „ausschließlich in sicherheitspolitischem Zusammenhang“ erfolgt, ohne dies weiter auszuführen. „Die Regierung hat keinerlei Absicht, im Gazastreifen Siedlungen zu errichten“, hieß es weiter in der Stellungnahme.
Im August hatte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gesagt, Israel habe nicht vor, den Gazastreifen zu besetzen und erneut zu besiedeln. „Das ist nicht meine Politik“, so der 76-jährige Likud-Vorsitzende damals.





















