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News zu Iran: USA versprechen Belohnung für Informationen über iranische Führung – Politik | ABC-Z

Iran-Krieg verschärft Düngemittelmangel in Nordamerika

Die Blockade der Straße von ​Hormus durch den Krieg in Iran hat in den USA und Kanada zu einer Düngemittelknappheit geführt. Den US-Bauern fehlen nach Angaben des Branchenverbands “The Fertilizer Institute” etwa 25 Prozent der üblichen Vorräte für die ​Frühjahrsaussaat. Die Preise für verfügbare Lieferungen seien seit Kriegsbeginn um mehr als ein Drittel gestiegen. Die USA importieren ⁠in manchen Jahren die Hälfte ihres Harnstoffdüngers aus dem Ausland.

Die Lage könnte sich weiter verschärfen, da andere Länder bereit sind, höhere Preise zu zahlen. ​Der ​Marktanalyst Josh Linville von StoneX warnte, dass der Preis im ‌Hafen von New Orleans derzeit bis zu 119 ‌Dollar pro Tonne unter dem Weltmarktpreis liege. “Ich befürchte nicht nur, dass ankommende Schiffe zu lukrativeren Bestimmungsorten umgeleitet werden”, sagte der Analyst. Es sei sogar denkbar, ​dass Händler vorhandene Vorräte ​aufkauften und exportierten.
Bauern, die ihre Düngemittel noch ​nicht gekauft haben, finden vielerorts leere Lager vor oder müssen Preise zahlen, die für manche unbezahlbar sind. 

Über die Straße ​von Hormus wurden vor dem Krieg mehr als 30 Prozent der weltweiten Stickstoffdünger-Exporte abgewickelt. Anders als China ​verfügten die meisten Länder über keine strategischen Düngemittelreserven, erklärte die Ökonomin Veronica ‌Nigh des Düngerverbands. Das US-Händlersystem arbeite nach dem Just-in-time-Prinzip und halte kaum Lagerbestände. Die Transportzeit vom Persischen Golf in die USA betrage mehrere Wochen. Dünger, der zu spät ankomme, könne für die Ernte 2026 nicht mehr verwendet werden. Der US-Bauernverband warnte diese Woche, die Knappheit ⁠könne die Lebensmittelversorgung des Landes beeinträchtigen. 

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