Politik

News zu Iran: Iran soll mehrere US-Stützpunkte in Golfstaaten angreifen – Politik | ABC-Z

Reaktionen aus Berlin und anderen europäischen Hauptstädten

Die Bundesregierung „beobachtet die Entwicklung genau und befindet sich in enger Abstimmung mit den europäischen Partnern“, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit. Berlin sei am Morgen vorab über Israels Angriffe auf Iran informiert worden. Kanzler Friedrich Merz habe sich bereits mit seinen Fachministern der sicherheitsrelevanten Ressorts beraten und werde im Laufe des Tages weitere Gespräche führen.

Wie das Auswärtige Amt mitteilte, sollte der Krisenstab der Bundesregierung um 12 Uhr im Ministerium zusammenkommen. Das Auswärtige Amt stehe in engem und ständigem Kontakt mit den Botschaften in Iran und Israel sowie weiteren Vertretungen in der Region, erklärte ein Sprecher.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warnt vor schweren Konsequenzen eines Krieges für den Frieden und die internationale Sicherheit. Die aktuelle Eskalation sei für alle gefährlich und müsse gestoppt werden. Frankreich stehe bereit, auf Anfrage die notwendigen Mittel zum Schutz seiner engsten Partner bereitzustellen.

Auch die britische Regierung warnte vor einer Eskalation des Konflikts.
London wolle „keine weitere Eskalation zu einem weiteren regionalen Konflikt sehen“, zitierte die Agentur PA einen Regierungssprecher. Iran dürfe niemals Atomwaffen entwickeln, deswegen habe man stets Bemühungen um eine Verhandlungslösung unterstützt.

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez verurteilt die Militäraktion der USA und Israels gegen Iran. Der einseitige Angriff stelle eine Eskalation dar und trage zu einer unsichereren und feindseligeren internationalen Ordnung bei.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa riefen alle Beteiligten zu maximaler Zurückhaltung auf. Die Entwicklungen seien äußerst besorgniserregend, teilen die beiden in einer gemeinsamen Erklärung mit. Alle Parteien müssten Zivilisten schützen und das Völkerrecht achten.

Nach ​Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ist die EU-Marine-Mission „Aspides“ im Roten Meer in hoher Alarmbereitschaft. Sie stehe bereit, den Seeweg offenzuhalten, sagt Kallas. Sie habe mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar und anderen Ministern in der Region gesprochen. Zudem stimme sich die EU eng mit arabischen Partnern ab, um diplomatische Wege auszuloten. 

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