Politik

News am Abend – Nachrichten vom 14. und 15. März 2026 – Politik | ABC-Z

Jürgen Habermas

Philosoph mit 96 Jahren gestorben. Bis zum Schluss konnte Habermas sich über „verzwergte politische Eliten“ und über den „kleinteiligen Opportunismus der Machterhaltung“ aufregen. Einer wie er wurde für die Demokratisierung Deutschlands dringend gebraucht. Sein „Projekt der Aufklärung“ geht weiter. Zum Nachruf

Habermas’ berühmteste Sätze und wichtigste Ideen. Seine Themen waren keine intellektuellen Kopfgeburten. Sie behandelten so gut wie alle großen politischen und gesellschaftlichen Fragen der Gegenwart. Von der richtigen Demokratie oder den vernünftigen Prinzipien von Recht und Kommunikation bis zur Erinnerung an den Holocaust oder der Rolle der Religion. Zum Artikel

„Habermas war nicht hip und cool. Er war viel besser“. Der Tod des großen Philosophen bewegt die Welt. Reaktionen und Gedanken von Friedrich Merz, Herfried Münkler, Eva Illouz, Ivan Krăstev und anderen. Zum Artikel

Was wichtig war

Manfred Weber ist Fraktionsvorsitzender der EVP im Europaparlament. Thilo Schmuelgen/Reuters

Die Brandmauer im Europaparlament bröckelt. EVP-Mitarbeiter haben sich einem Bericht zufolge in einer Whatsapp-Gruppe mit Vertretern der drei rechten Fraktionen einschließlich der AfD über ein Gesetz zur Asylrechtsverschärfung abgesprochen. Der EVP-Fraktionsvorsitzende Weber hingegen bestreitet jede Kooperation mit der AfD und deren Partnern. In Berlin löst der Fall Unruhe aus. Zum Artikel

SPD-Zweifel an uneingeschränkter Ramstein-Nutzung für US-Krieg gegen Iran. Bei einigen in der schwarz-roten Koalition gibt es Bedenken, ob Deutschland weiter etwa Überflugrechte erteilen soll. Es geht auch um die Frage, ob ein Verstoß gegen das Grundgesetz vorliegen könnte, das die Unterstützung völkerrechtswidriger Angriffskriege untersagt. In der SPD wird eine Entscheidung durch Gerichte ins Spiel gebracht, die Linke fordert ein Ende der Nutzung der US Air Base. Zum Artikel

Deutschland schwächelt beim Klimaschutz. Rückgänge bei der Industrie, Rückschritte bei Verkehr und Heizungen: Die deutsche Klimabilanz für 2025 fällt bescheiden aus. Die Gesamtemissionen gingen nur um 0,9 Millionen Tonnen zurück, so zeigen es Zahlen aus dem Umweltbundesamt. Die Lücke zum gesetzlichen Ziel wächst, die Emissionen bis 2030 um 65 Prozent unter den Wert von 1990 zu drücken. Zum Artikel

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