Nationalmannschaft: Wenn es um Leistung geht, muss Undav mit | ABC-Z

Die Woche der Wahrheit. Der Bundestrainer gibt den Kader für die Testspiele der deutschen Nationalmannschaft bekannt. Er wird Aufschluss darüber geben, wer im Sommer mit zur WM fahren wird. Die Startelf steht quasi fest.
Noch spannender als die Rückspiele der deutschen Klubs im Europacup wird in dieser Woche die Frage: Wen nominiert Julian Nagelsmann? Am Donnerstag gibt der Bundestrainer seinen Kader für die Testspiele gegen die Schweiz und Ghana (27. und 30. März) bekannt.
Nagelsmann hat angekündigt, dass der Kader stark dem WM-Team ähneln wird und einige Spieler, die bei ihren Vereinen gesetzt sind, überraschend nicht dabei sein werden, wenn sie nicht ins Teamgefüge passen. Folge: Es wird eine Zitter-Zoff-Zauber-Nominierung.
Schon am Wochenende hat Nagelsmann immer wieder zum Handy gegriffen, um Spielern zu sagen, ob sie dabei sind – oder nicht. Die spannendste Personalie ist Deniz Undav. Mit 21 Toren in 36 Pflichtspielen (dazu zwölf Vorlagen) ist der Stuttgarter der beste deutsche Stürmer. Er hat 20 Treffer mehr als Niclas Füllkrug diese Saison (0 bei West Ham, 1 bei Milan), elf mehr als Nick Woltemade in Newcastle.
Wenn es um Leistung geht, muss Undav mit. Ganz einfach. Ich bin sicher, dass die Entscheidung längst gefallen ist und lege mich fest: Er ist dabei! Zumal das Ghana-Spiel in Stuttgart stattfindet.
Am meisten gezittert wird beim VfB Stuttgart
Auch Bayern-Teenie Lennart Karl (18) hat Top-Chancen. Zwar weniger Glanz in der Rückrunde. Aber: Ein Zauber-Dribbling von ihm kann bei der WM alles entscheiden. Also: mitnehmen. Am meisten gezittert wird beim VfB Stuttgart. Neben Undav müssen Stiller und Mittelstädt mehr bangen als Leweling und Nübel.
Die gute Nachricht: Die WM-Elf steht schon fast. Baumann im Tor. Raum, Schlotterbeck, Tah und Kimmich in der Abwehr. Pavlovic und Goretzka im Zentrum. Vorn Zauber mit den Rückkehrern Musiala und Havertz sowie Wirtz. Dazu Sané oder Gnabry.
Der Rest wird drumherum sortiert – und dann wird es Zoff geben, wenn Spieler enttäuscht werden und sich Vereine lautstark vor ihre Profis stellen. Das hat Nagelsmann sogar selbst angekündigt und es kann und muss ihm am Ende egal sein – wenn er mit seinem Team hoffentlich bei der WM verzaubert.





















