National Aeronautics and Space Administration-Chef Jared Isaacman: Menschen sollen dauerhaft den Mond besiedeln können | ABC-Z

Die US-Raumfahrtbehörde NASA baut ihr Mondprogramm weiter grundlegend um: Es werde nun eine dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Mond anvisiert, sagte NASA-Chef Jared Isaacman bei einer Veranstaltung in Washington. „Diese Mondstation wird nicht über Nacht erscheinen. Wir werden in den nächsten sieben Jahren rund 20 Milliarden Dollar investieren und sie mit Dutzende von Missionen bauen.“
Die Pläne für eine um den Mond kreisende Raumstation namens „Gateway“ würden im Gegenzug zumindest vorerst eingestampft. Die Raumstation, an der auch die europäische Raumfahrtagentur ESA beteiligt war, sollte als Zwischenstation für bemannte Missionen zum Mond und später möglicherweise auch zum Mars dienen. Nach den bisherigen Plänen sollten Astronauten zwischen 30 und 60 Tagen auf der Raumstation bleiben.
Geplante Rückkehr auf den Mond vor Ende von Trumps Amtszeit
Außerdem plane die NASA, bis 2028 das erste nuklearbetriebene Raumschiff zum Mars zu schicken, sagte Isaacman weiter. „Die NASA ist verpflichtet, erneut das fast Unmögliche zu erreichen: Vor dem Ende der Amtszeit von Präsident Trump auf den Mond zurückzukehren, eine Mondbasis zu bauen, eine anhaltende Präsenz zu etablieren und die anderen Dinge zu tun, die eine amerikanische Anführerschaft im Weltraum sicherstellen.“
Die Ankündigung erfolgt etwa eine Woche vor dem geplanten Start der NASA, zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren wieder Menschen zum Mond zu schicken: Ab dem 1. April öffnet sich zunächst das Zeitfenster für den Start der Artemis-2-Mission. Vier Astronauten sollen zehn Tage lang in einer Orion-Kapsel den Mond umrunden, jedoch nicht auf dem Erdtrabanten landen. Es wäre der erste bemannte Mond-Flug seit Apollo 17 im Jahr 1972. Der eigentlich für Februar geplante Start hatte sich wegen Pannen verzögert.





















