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Nächste La-Liga-Niederlage: Satriano-Kracher schockt Real Madrid | ABC-Z

Stand: 02.03.2026 • 23:27 Uhr

Mit Nationalspieler Antonio Rüdiger sowie Ex-Münchner David Alaba in der Startelf hat Real Madrid einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen: Gegen Getafe setzte es die zweite Liga-Niederlage in Folge. Der Uruguayer Martin Satriano sorgte am Montagabend mit seinem Traumtor für den 1:0 (1:0)-Auswärtssieg des Außenseiters.

Gegen den Stadtrivalen aus Getafe fanden die Königlichen nie wirklich Zugang zur Partie und nutzten die wenigen Chancen nicht, die sich boten. Im zweiten Durchgang lief Real dem Rückstand hinterher und machte Druck, doch das Bollwerk der Gäste hielt stand. Passend zum extrem hitzig geführten Duell sahen Reals Franco Mastantuono (glatt Rot, 90.+5) und Getafes Adrian Liso (Gelb-Rot, 90.+7) zwei späte Platzverweise.

Zum Abschluss des 26. Spieltags wächst damit Reals Rückstand auf Spitzenreiter FC Barcelona auf vier Punkte an. Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick hatte Villarreal zuvor mit 4:1 geschlagen.

Vinicius Junior und Arda Güler vergeben Großchancen

Die Gäste aus Getafe, einem Vorort Madrids, waren durchaus mutig in die Partie gestartet. Diego Rico durfte nach einer Flanke per Volley gefährlich mit links abziehen, Trent Alexander-Arnold stand aber im Weg und klärte so. Für Real war das allerdings offenbar ein Weckruf: Keine zwei Minuten nach Getafes Chance später war Vinicius Junior frei durch, Torwart David Soria verhinderte im Eins-gegen-Eins aber das Gegentor.

Erst jetzt entwickelte sich die Partie so, wie sie zuvor erwartet worden war: Ballsichere Königliche kontrollierten das Spiel gegen kompakt verteidigende Gäste. Arda Güler sorgte für ein seltenes Highlight, als er per Roulette à la Zidane in den Sechzehner eindrang und wuchtig abzog. Wieder war Soria zur Stelle (24.). Ansonsten stand Getafe aber stabil – ehe der Außenseiter plötzlich selbst ein Ausrufezeichen setzte.

Satriano-Volley zu Getafes Führung

Mit dem ersten Schuss aufs Tor schlugen die “Azulones” eiskalt zu: Rüdiger klärte eine Hereingabe nur unzureichend, der Ball sprang knapp außerhalb des Strafraums zu Satriano. Der Uruguayer nahm den Ball spektakulär direkt aus der Luft und ließ Thibault Courtois im Tor mit seiner Fackel ins rechte obere Eck keine Chance. Real reagierte durchaus angefressen, den Akteuren war anzumerken, wie sehr dieser Gegentreffer nervte – ein schneller Ausgleich vor der Pause gelang aber nicht mehr.

Weil aber auch im zweiten Durchgang zunächst keine Großchance für die Königlichen heraussprang, griff Trainer Alvaro Arbeloa ein: Unter anderem musste Alaba gehen, in Rodrygo, Dean Huijsen und Dani Carvajal kamen drei frische Kräfte (55.). An der Statik des Spiels veränderte das aber nichts: Es fiel dem Favoriten in Abwesenheit des am Knie verletzten Superstars Kylian Mbappé weiterhin extrem schwer, sich Großchancen zu erspielen.

Rüdiger unauffällig – bis zum Beinahe-Ausgleich

Rüdiger, der im letzten Saisondrittel darum bemüht sein wird, sich wieder festzuspielen und sich so auch für Deutschlands WM-Startelf zu empfehlen, hatte seine auffälligste Szene in der Offensive. Nach einer scharf getretenen Ecke von Joker Mastantuono schraubte sich der Innenverteidiger in die Luft und köpfte aus kurzer Distanz knapp am langen Pfosten vorbei (75.).

Antonio Rüdiger hat die Chance auf den Ausgleich gegen Getafe CF

Vier Minuten später leitete wieder der nach seiner Einwechslung auffällige Mastantuono die nächste Großchance ein, als er per Flanke Rodrygo bediente. Wie schon im ersten Durchgang war aber der starke Soria im Gäste-Tor auf dem Posten und parierte den Kopfball des Brasilianers. Weitere Gefahr ging von Real aber nicht mehr aus.

Zwei Platzverweise in der Schlussphase

In der hektischen Nachspielzeit nahm sich stattdessen Yougnster Mastantuono noch selbst aus dem Spiel, als er mit vor dem Mund positionierter Hand dem Schiedsrichter die Meinung geigte, der daraufhin die Rote Karte zückte. Auch Getafe beendete das Spiel nur zu zehnt: Der ebenfalls eingewechselte Liso flog mit Gelb-Rot vom Platz, weil er einen Ball nach einer Abseitsentscheidung wegschlug.

Unter dem Strich blieb eine wie beim 1:2 bei Osasuna in der Vorwoche insgesamt enttäuschende Vorstellung des Favoriten. Immerhin bekommt Real bereits am Freitag bei Celta Vigo (21 Uhr) die Möglichkeit, eine zügige Reaktion zu zeigen

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