Münchner TV-Star spricht über Horror-Unfall: “Wusste nicht, ob ich ein Pflegefall werde” | ABC-Z

Seit 2022 ist Tanja Lanäus (54) Teil der “Sturm der Liebe”-Besetzung. Als “Yvonne Klee” durchlebt sie kleinere und größere Dramen im fiktiven Hotel Fürstenhof. Privat hat die Schauspielerin allerdings mit wirklichen Problemen zu kämpfen: Im Mai 2025 stürzte sie unglücklich, zog sich Verletzungen am Kopf und an den Wirbeln zu und war monatelang auf Hilfe angewiesen. Jetzt spricht sie in einem Interview über ihren Kampf zurück in die Normalität.
Tanja Lanäus nach Sturz: “Lag in einer großen Blutlache”
Im Gespräch mit “Neue Woche” erinnert sich Tanja Lanäus an den Tag zurück, der ihr Leben nachhaltig verändern sollte. Während eines Italien-Urlaubs stolperte der Münchner TV-Star auf einer Treppe und landete auf hartem Steinboden: “Durch die Kopfwunde lag ich in einer großen Blutlache und konnte mich überhaupt nicht bewegen”, beschreibt Lanäus den Moment. “Ich habe richtig gespürt, wie mein gesunder Körper auf einen Schlag völlig zerschmettert war.”
Im Krankenhaus erhielt die 54-Jährige dann die schockierende Diagnose: Sie hatte sich bei ihrem Sturz gleich mehrere Wirbel gebrochen: “Ich stand unter starken Schmerzmitteln, hing 48 Stunden am Morphintropf und wusste zunächst nicht, ob ich vielleicht ein Pflegefall werde. Das war wirklich hart”, erzählt sie.
“Sturm der Liebe”-Star: “Musste das Laufen neu lernen”
Die Zeit nach dem Sturz kostete Tanja Lanäus viel Kraft und Geduld: “Ich habe mich wirklich zurückgekämpft. Ich musste das Laufen neu lernen, die richtige Atmung üben und als Allergikerin sogar lernen, das Niesen zu unterdrücken – mit den Schmerzen in den Wirbeln war das einfach unmöglich.”
Glücklicherweise konnte sie sich auf ein liebevolles Umfeld verlassen: “Mein Sohn, meine Tochter und mein Mann standen voll hinter mir. Auch Freunde und Nachbarn haben mir geholfen. Man muss aber auch bereit sein, Hilfe anzunehmen – und das war für mich nicht leicht.” Was Tanja Lanäus aus dieser Zeit mitnimmt? “Das Leben genieße ich noch viel mehr als vorher, weil ich weiß, dass es von jetzt auf gleich schnell vorbei sein kann.”





















