München: Das neue Buch der Auschwitz-Überlebenden Eva Umlauf – München | ABC-Z

Eva Umlauf sitzt zusammen mit Rachel Salamander vor dem Thora-Schrein in der Ostnische der Synagoge Reichenbachstraße. Er wird verdeckt von einem Vorhang in blau-gelbem Blockmuster, den einst die Bauhaus-Künstlerin Gunta Stölzl gewebt hat. Im vergangenen September bei der Wiedereröffnung des jüdischen Gotteshauses stand Kanzler Friedrich Merz genau an dieser Stelle, und es brach ihm die Stimme, als er über die Shoah sprach: „Eine Tat, die so monströs ist, die so radikal böse ist, dass sie, um mit der großen deutsch-jüdischen Denkerin Hannah Arendt zu sprechen, einfach nicht hätte passieren dürfen unter uns Menschen.“ Ein paar Monate zuvor hatte die Jüdin Eva Umlauf den Kanzler in einen offenen Brief aufgefordert: „Tun Sie es nicht, Herr Merz!“





















