MSC baut neue Deutschlandzentrale in Hamburg | ABC-Z

Die Containerreederei MSC hat in Hamburg mit dem Bau ihrer neuen Deutschlandzentrale begonnen. Bis zum vierten Quartal 2028 soll auf dem rund 2600 Quadratmeter großen Grundstück am Lohsepark der HafenCity ein siebengeschossiges Gebäude mit mehr als 15.000 Quadratmetern Bürofläche entstehen. Neben Arbeitsräumen für die rund 700 Beschäftigten der Mediterranean Shipping Company (MSC) soll es auch einen Showroom und ein Restaurant geben. „Unser neues MSC Germany Headquarter ist ein klares Bekenntnis zur Hansestadt Hamburg als wichtiges maritimes Zentrum in Europa“, sagte MSC-Deutschland-Chef Nils Kahn anlässlich des ersten Spatenstichs.
Das Gebäude wird den Angaben zufolge in der Tradition der Hamburger Fleetbebauung teilweise direkt ins Hafenbecken gebaut. Mit der neuen Deutschlandzentrale erfülle MSC ein weiteres zentrales Versprechen ihrer Partnerschaft mit der Stadt Hamburg, teilte die HafenCity mit. Die Stadt Hamburg und die Schweizer MSC halten gemeinsam über die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft mehr als 95 Prozent der Hamburg Hafen und Logistik AG (HHLA). MSC war im November 2024 bei der HHLA eingestiegen. Abgemacht ist, dass die Genfer Reederei bis zu 49,9 Prozent an der Beteiligungsgesellschaft halten wird. Die Stadt soll 50,1 Prozent wahren.
„Die neue Deutschlandzentrale von MSC in Hamburg stärkt den Standort für maritime Wirtschaft, Logistik und internationalen Handel“, sagte Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD). Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) sprach von einem großen Gewinn für den Hafen und die Stadt. Derzeit befindet sich der Sitz von MSC Germany noch in der Hamburger Speicherstadt. Die 1970 gegründete Reederei befindet sich nach wie vor in Privatbesitz und verfügt den Angaben zufolge über 675 Büros in 155 Ländern weltweit. Die Flotte umfasse inzwischen rund 1000 Schiffe. Insgesamt laufe MSC mit 300 Liniendiensten 520 Häfen an und befördere jährlich rund 27 Millionen Standardcontainer.





















