Monika Gruber kritisiert Schulsystem: “Was echt traurig ist” | ABC-Z

Monika Gruber (54) nimmt kein Blatt vor den Mund: Die Komikerin steht zu ihrer Meinung und schreckt dabei vor Kontroversen nicht zurück. Manche schätzen sie auch für ihre ungefilterten Ansichten. Nun meldet sich die Gruberin zum deutschen Bildungssystem zu Wort. Die begeisterte Tante erkennt darin nämlich eine klare Lücke – und hat sogar eine Idee, wie man diese schließen könnte.
Monika Gruber zu Influencerin: “Müsstest eigentlich in Schulen gehen”
Fliesen verlegen oder Wände verputzen? Kein Problem für Lisa M., die online als “Die Hauswerkerin” bekannt ist. Mit ihren Handwerker-Inhalten begeistert die Influencerin auf Instagram derzeit mehr als 355.000 Follower. Und auch Monika Gruber ist von der jungen Frau ganz angetan, weshalb sie sich über ihren Besuch im Podcast “Die Gruaberin” freut.
Lisa M. kommt darin unter anderem auf die Gefahren von Social Media zu sprechen – vor allem für Kinder: “Das macht das Hirn komplett hin.” Monika Gruber gibt ihr recht und überlegt, wo man das handwerkliche Talent von Lisa M. besonders effizient einsetzen könnte: “Du müsstest eigentlich in Schulen gehen.” Eine Idee, die auch die Influencerin schon hatte: “Was glaubst du, was wir machen?”, schmunzelt sie.
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“Was echt traurig ist”: Monika Gruber kritisiert Schulsystem
Die Idee, mehr Handwerk in den deutschen Unterricht einzuführen, gefällt der Gruberin sichtlich, denn sie meint: “Die Schulen, da lernen die Kinder heute – was echt traurig ist – nur noch, was sie nicht können. Worin sie schlecht sind.” Vor allem Buben, die sich in der Schule langweilen oder als “Spätzünder” erweisen, würden von mehr Praxis profitieren: “Die interessiert Fußball und Rausgehen, aber keine physikalischen Formeln”, ist sich die 54-Jährige sicher.
Handwerkliche Betätigung könnte für diese Kinder ein echter Segen sein, findet Monika Gruber: “Wenn die irgendwas hätten, wo sie sich praktisch engagieren können.” Die Komikerin sehe darin sogar die Chance, sich früh für einen Handwerksberuf zu begeistern: “Ich glaube, dass da viele Kinder auf was kämen, beruflich vielleicht sogar langfristig, wo sie nie draufkämen, wenn sie das nicht mal machen.” Lisa M. stimmt der Gastgeberin uneingeschränkt zu.



















