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Dachau: Drei junge Talente beim Herbstkonzert – Dachau | ABC-Z

Gleich drei junge Künstler gestalten das Herbstkonzert der Sinfonietta Dachau am Samstag, 22. November, im Dachauer Schloss (Beginn: 19 Uhr). Der aus Dachau stammende Bratschist Samuel Voiler und Geiger Anton Carus spielen die Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 von Wolfgang Amadeus Mozart. Das 1779 entstandene Werk besticht durch die wunderbaren Dialoge der beiden Soloinstrumente, die durch den Orchesterpart ihre ganze Schönheit entfalten.

Eingeleitet wird das Herbstkonzert von der Ouvertüre zu „La Clemenza di Tito“. Die heute wieder häufig gespielte Mozart-Oper wurde aus Anlass der Krönung Kaiser Leopolds II. zum König von Böhmen 1791 in Prag uraufgeführt. Mit diesen festlich-majestätischen Klängen stellt sich Dirigent Filippo Barsali dem Dachauer Publikum vor.

Nach der Pause widmen sich Dirigent und Sinfonietta Ludwig van Beethovens achter Sinfonie. Sie ist wohl eines der Lieblingstücke der Sinfonietta Dachau, denn Musikerinnen und Musiker führen dieses heitere, lebensfrohe Werk bereits zum dritten Mal auf. Man darf also gespannt sein, wie sie unter der Leitung von Filippo Barsali im Schloss-Festsaal erklingen wird.

Barsali hat schon früh seine Leidenschaft fürs Dirigieren entdeckt – und widmet sich besonders gerne der italienischen Oper, aber auch den sinfonischen Werken der Klassik, der Romantik und der zeitgenössischen Musik.

Bratschist Samuel Voiler war mehrfach Preisträger bei „Jugend musiziert“. Der Neunzehnjährige studiert derzeit an der Hochschule für Musik und Theater München. Auch der siebzehnjährige Geiger Anton Carus hat bereits zahlreiche Wettbewerbe gewonnen und kennt sich im Konzertbetrieb aus: Er spielte bereits als neunjähriger Bub in Heinrich Klugs Kinderkonzerten der Münchner Philharmoniker.

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