Promis: Morrissey hat eine unruhige Nacht in Valencia – Panorama | ABC-Z

Steven Patrick Morrissey, 66, britischer Indie-Rock-Sänger, hat schlecht geschlafen. Weil seine Nacht in einem Hotel an einem zentralen Platz in der spanischen Stadt Valencia eine „unbeschreibliche Hölle“ gewesen sei, habe er ein für Donnerstag geplantes Konzert abgesagt, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. „Ich werde ein Jahr brauchen, um mich davon zu erholen“, erklärte der ehemalige Frontsänger von The Smiths demnach auf seiner Webseite und beklagte sich über laute Megafon-Durchsagen und Gesänge. Der Lärm, der Morrissey nachts wach gehalten hat, dürfte eine Folge des Festivals „Las Fallas“ gewesen sein. Laut der spanischen Tourismusbehörde geht es bei dem beliebten Fest, das seit 2016 Unesco-Weltkulturerbe ist, um riesige Pappfiguren, die erst aufgestellt und dann verbrannt werden.
Hubertus Albers, 60, Atze Schröder, ist „zu 90 Prozent im Glück unterwegs“. Der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte er, er wache oft sogar an seinen freien Tagen früh auf, weil er sich so auf den Tag freue: „Ich habe wirklich das Talent, glücklich zu sein.“ Zugleich sei er ein sehr emotionaler Mensch. Nach dem Tod seines Vaters habe er dessen schwierige Familiengeschichte mit einer Therapie und Gesprächen mit Verwandten aufarbeiten müssen. Mit dem Trösten anderer tue sich der hauptberufliche Comedian jedoch schwer: „Dieses Jämmerliche, da bin ich überhaupt nicht für zu haben.“

Muriel Baumeister, 54, Schauspielerin und Buchautorin („Hinfallen ist keine Schande, nur Liegenbleiben“), hat in einem Interview mit dem Potsdamer Selbsthilfezentrum Sekiz über ihre Alkoholsucht gesprochen. Sie habe zwei Jahre gebraucht, um das Problem richtig anzugehen, sagte sie laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur. „Ich habe halt das gemacht, was jeder Alkoholiker macht. Ich habe versucht, eine Möglichkeit zu finden, kontrolliert zu trinken“, sagte Baumeister. „Und erst wenn du das begriffen hast, dass das nicht geht, dann bist du auf dem Weg der Besserung.“ Sie habe sich demnach selbst in eine Psychiatrie eingewiesen. In den Neunzigerjahren war die Deutsch-Österreicherin ein großer Star und spielte in vielen Filmen und Serien mit.

Senta Berger, 84, Schauspielerin, denkt nach dem Sturz von einer Hamburger Bühne an Mary Poppins. Ebenso, wie das einst von Julie Andrews verkörperte Kindermädchen habe auch sie einen energiegeladenen Schritt ins Leere gemacht, sagte sie der Münchner Abendzeitung. Allerdings ohne Schirm. „Es ist nun mal passiert und es war meine Schuld – verdammt noch mal“, erklärte Berger, die sich im Januar den Oberschenkel gebrochen hatte und nicht zur Premiere ihres Films „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ kommen konnte, bei dem ihr Sohn Simon Verhoeven Regie geführt hat. Gerade übe sie, Dinge wieder aufzuheben, wenn diese heruntergefallen seien. Vor allem die positiven Reaktionen des Pflegepersonals, mit dem sie zuletzt in Kontakt gewesen sei und das den Film auch gesehen habe, habe sie sich sehr gefreut.

Heinz Georg Kramm, 87, Heino, darf am sogenannten „Ballermann“ auf Mallorca auftreten, bis er 100 Jahre alt ist. Das sei vertraglich vereinbart, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. In der vierteiligen Dokumentation „Heino – Karamba, Karacho, Kult!“ auf Vox und RTL+ habe Kramm zudem erklärt, es handele sich um einen Irrtum, dass das Singen von Liedern wie „Blau blüht der Enzian“ oder „Rosamunde“ etwas über seine politische Gesinnung preisgebe: „Warum soll ich rechts sein, nur weil ich Volkslieder singe?“ In der Dokumentation erzähle zudem der langjährige Vorsitzende der Linken-Fraktion, Gregor Gysi, er habe den Sänger immer für „einen extrem reaktionären Knochen“ gehalten. Nach einer persönlichen Begegnung habe er aber eingesehen, „ich habe mich völlig geirrt“. Kramm verkaufte in seiner Karriere 55 Millionen Tonträger und zieht bis heute ein sehr abwechslungsreiches Publikum an. Auf seiner Tournee „Made in Germany“ intoniert er unter anderem auch die deutsche Nationalhymne.





















