Mindestens 66 Tote nach Absturz von Militärflugzeug | ABC-Z

In Kolumbien sind beim Absturz eines Militärflugzeugs mindestens 66 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere wurden verletzt, wie Medien unter Verweis auf offizielle Stellen berichten. Demnach hätten sich 114 Armeeangehörige und Polizisten sowie 11 Besatzungsmitglieder an Bord befunden, als das Flugzeug kurz nach dem Start im Süden des Landes abstürzte. Rettungskräfte suchten in den Trümmern nach Überlebenden. Die Unfallursache werde untersucht.
Eine öffentliche Stellungnahme der Behörden zu den neuen Opferzahlen gab es zunächst nicht. Zuvor hatte der regionale Gouverneur John Gabriel Molina Acosta von acht Toten gesprochen. Allein 58 der Todesopfer gehörten der Nationalarmee an, sechs der kolumbianischen Luftwaffe und zwei der Nationalpolizei, berichtete unter anderem die Zeitung „El Tiempo“.
Flugzeugabsturz in Kolumbien: Behörden suchen nach Ursache
Das Flugzeug war wenige Minuten nach dem Start vom Flughafen in Puerto Leguízamo im Departamento Putumayo nahe der Grenze zu Peru aus bisher ungeklärter Ursache abgestürzt. Bei der Maschine soll es sich um ein US-gefertigtes Transportflugzeug vom Typ C-130 Hercules handeln.
In sozialen Netzwerken verbreitete Videos zeigten eine große graue Rauchwolke und Trümmerteile am Unglücksort. Anwohner und Sicherheitskräfte hätten sich umgehend auf den Weg gemacht, um Verletzte zu versorgen, berichtete der Radiosender Bluradio.

Kolumbiens Präsident macht „bürokratische Probleme“ verantwortlich
Der kolumbianische Verteidigungsminister Pedro Sánchez sagte gegenüber Medien, dass bei dem Absturz auch Munition an Bord explodiert sei. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro schrieb auf X, dass „dieser schreckliche Unfall … nicht hätte passieren dürfen“.
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In einem längeren ausführlichen Beitrag machte er zudem „bürokratische Probleme“ für die Verzögerung seiner Pläne zur Modernisierung der Ausrüstung und der Flugzeuge der Streitkräfte verantwortlich. „Ich werde keine weiteren Verzögerungen zulassen, es geht um das Leben unserer jungen Leute“, schrieb er laut der „BBC“, ohne die Unfallursache zu erläutern.
mit dpa





















