Mehrere Menschen bei Explosion in Schweizer Bar getötet – Panorama | ABC-Z

Bei einer Explosion in einer Bar in der Schweiz hat es in der Silvesternacht mehrere Tote und Verletzte gegeben. Das berichtete die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA unter Berufung auf die Kantonspolizei Wallis. Die Behörde bestätigte entsprechende Medienberichte. Über die Zahl der Opfer machte die Polizei zunächst keine Angaben, stellte aber nähere Informationen im Laufe des Vormittags in Aussicht – eine Pressekonferenz soll um 10 Uhr stattfinden. Dem Schweizer Nachrichtenportal Blick zufolge sollen sich zum Zeitpunkt der Explosion mehr als 100 Menschen in der Bar aufgehalten haben.
Einem Polizeisprecher zufolge ereignete sich die Explosion gegen 1.30 Uhr in dem Lokal im Zentrum des Ferienortes Crans-Montana in dem Kanton im Süden der Schweiz. Die Ursache sei noch unbekannt. Er sprach von mehreren Verletzten und Toten. Polizei, Feuerwehr und mehrere Helikopter waren nach dem Vorfall vor Ort.
Ein Rettungsarzt sagte dem Westschweizer Sender RTS, Menschen seien mit schweren Verbrennungen in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Am Morgen sei die Lage unter Kontrolle gewesen, sagte ein Polizeisprecher Medienvertretern.
Der Polizei zufolge ist das Gebiet um den Ferienort vollständig gesperrt. Zudem wurde ein Überflugverbot über Crans-Montana verhängt.
Der Schweizer Tagesspiegel zitiert einen Arzt, demzufolge die Krankenhäuser in der Westschweiz mit Brandopfern überlastet sind. Sie fordern die Bevölkerung auf, Solidarität zu zeigen und riskante Aktivitäten am 1. Januar zu vermeiden, damit es nicht zu weiteren Notfällen kommt.
Crans-Montana liegt im Kanton Wallis und gilt als mondäner Ferienort mit vielen Prominenten. Der Ort auf etwa 1500 Metern Höhe hat ein großes Skigebiet. Ende Januar finden dort auch Rennen des Ski Weltcups statt.
Über die Feiertage ist der Ort in der Regel ausgebucht. Auf rund 10 000 Einwohner kommen etwa 2 600 Hotelbetten und hunderte Ferienwohnungen. Bei etwa einer Million Übernachtungen im Jahr kommen nach Angaben der örtlichen Tourismusbehörde etwa 20 Prozent der Gäste aus dem Ausland. Der nächste große Flughafen ist Genf, rund 180 Kilometer nordwestlich.





















