Maschinenbau: Ostdeutsche Maschinenbaufirmen verzeichnen Auftragsplus | ABC-Z

Ostdeutsche Maschinenbaufirmen haben im vergangenen Jahr mehr
Aufträge verbucht – im Gegensatz zum bundesweiten Trend. Die Bestellungen hätten real um rund drei Prozent
angezogen, während der Auftragseingang bundesweit stagniert habe, teilte der Branchenverband VDMA mit.
Aufs gesamte Jahr gesehen habe vor
allem eine höhere Nachfrage aus dem Ausland – hauptsächlich aus dem
Euroraum – zu dem Wachstum beigetragen. Diese wuchs um vier Prozent. Zum Jahresende habe es dann zudem aus dem Inland viele neue Aufträge gegeben.
Knapp 80.000 Beschäftigte
“Die Zahlen für 2025 sind ein solides Fundament, aber kein Grund zur Entwarnung”, sagte der Geschäftsführer des VDMA Landesverbandes Ost, Oliver Köhn. Um das Wachstum zu verstetigen, brauche es deutlich bessere regionale Standortbedingungen. Als wichtigsten Schritt nannte Köhn eine beschleunigte Verwaltung, damit Investitionen und Großprojekte “nicht durch langwierige Genehmigungsverfahren auf Landesebene ausgebremst werden”. Zudem sprach er sich für rasche Investitionen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur aus.
Zum VDMA Landesverband Ost zählen nach eigenen Angaben etwa 350 Unternehmen, Werke und Niederlassungen des Maschinen- und Anlagenbaus in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Im Jahresdurchschnitt 2025 bot die Branche 78.200 Menschen Arbeit. Erfasst sind dabei aber nur Betriebe mit mindestens 50 Mitarbeitern.





















