Markus Hinterhäusers Aufstieg und Fall: Vom Heilsbringer zum Buhmann – Kultur | ABC-Z

Eigentlich gehörte er schon zum Ortsbild. Wer in den vergangenen Jahren im Sommer die Salzburger Altstadt besuchte, konnte ihm regelmäßig begegnen: Markus Hinterhäuser, wie er gedankenversunken durch die Hofstallgasse mit ihren drei Festspielhäusern schlich. Ein Mann, der so gar nicht zu den Glamourgästen passte, die hier alljährlich teure Roben zur Schau stellen: Mit strähnigem Haar, zerknittertem Sakko und glosender Zigarette wirkte Hinterhäuser in diesem Ambiente nachgerade wie ein Fremdkörper. Und das, obwohl in Wahrheit niemand den Festspielbetrieb besser kannte als er – war der Österreicher doch der Leiter dieses Festivals von Weltruhm.





















