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Manndeckung: Dem deutschen Fußball könnte es wie dem italienischen ergehen | ABC-Z

© Julian Baumann für ZEIT ONLINE

Aus der Serie:
Ansichten eines Fußballers

In Deutschland ist wieder Manndeckung hip. Die Spanier haben eine andere Idee. Vor dem Spiel der Bayern bei Real Madrid steht fest: Der Erfolg gibt ihnen recht.



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Manndeckung: Bayerns Konrad Laimer gegen Nuno Mendes von Paris Saint-Germain
Bayerns Konrad Laimer gegen Nuno Mendes von Paris Saint-Germain
© Anne-Christine POUJOULAT /​ AFP/​Getty Images

In Deutschland sagten einst die Trainer: “Du folgst deinem Gegenspieler bis aufs Klo!” Das war der Aufruf zu Manndeckung. Groß nachdenken sollten die Verteidiger also nicht. Dieses taktische Retromittel erlebt seit Atalanta Bergamo ein unerwartetes Comeback, dieses gallische, nein lombardische Dorf gewann 2024 auf diese Weise die Europa League.

Gegen ein Team mit einem deutlich überlegenen individuellen Score hat man mit Manndeckung natürlich keine Chance. Das musste Atalanta im Achtelfinale der Champions League erleben. Die Bayern genossen aberwitzig riesige Räume, schossen zehn Tore. Selten war ein Duell in der K.-o.-Phase so einseitig.

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