Wirtschaft

“Made in Europe”: Klingt gefällig, reicht aber nicht | ABC-Z

Die EU-Kommission hat einen Plan vorgelegt, der die Industrie zum Blühen bringen soll. Doch leider fehlen ein paar wesentliche Themen.



9 Kommentare

Die EU will sich endlich gegen unfaire Praktiken von China und den USA wehren. Nur leider ist sie dabei nicht so clever und schlagkräftig wie die beiden Großmächte.
© Michael Madrid/​Contract/​Reuters

Die
Solarindustrie ist abgewandert nach China. Die
Windkraftindustrie könnte bald folgen. Und die Batterieindustrie ist von
Anfang an in Asien geblieben. Weil anderswo schneller und günstiger entwickelt und produziert wird, geht in Europa das Know-how verloren, und Arbeitsplätze verschwinden. Allein in den vergangenen 15 Monaten 200.000 Jobs.

Wie gut, dass die Europäische Kommission diese zunehmend desaströse Lage erkannt hat und sie drehen
will. Von derzeit nur noch 14 Prozent soll der
Industrieanteil in Europa binnen zehn Jahren wieder auf 20 Prozent wachsen, so steht es
im gerade präsentierten Industrial Accelerator Act, einem Industrie-Beschleunigungs-Gesetz. Schöne Aussichten, von einer “neuen Doktrin” sprechen sie in Brüssel sogar.

Back to top button