Machthaber im Jogginganzug: Trump postet Foto von gefesseltem Maduro | ABC-Z

Machthaber im JogginganzugTrump postet Foto von gefesseltem Maduro
03.01.2026, 19:08 Uhr
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Es ist eine Demütigung: Nach der Ergreifung durch amerikanische Spezialeinheiten veröffentlicht Donald Trump ein Foto des venezolanischen Machthabers – gefesselt und im Jogginganzug.
US-Präsident Donald Trump hat ein Bild des gefangengenommenen venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro veröffentlicht. Auf der Plattform Truth Social postete der 79-Jährige eine Abbildung, auf der Maduro gefesselt stehend in einem Jogginganzug mit verbundenen Augen und Kopfhörern zu sehen ist. “Nicolás Maduro an Bord der USS Iwo Jima”, schrieb Trump dazu.
Trump hatte am Morgen auf Truth Social bekannt gegeben, dass US-Streitkräfte im Rahmen eines großangelegten Angriffs auf Venezuela Maduro und dessen Ehefrau festgenommen haben. Beide befinden sich nach Trumps Angaben auf einem Schiff in Richtung New York. Dort wurden sie bereits wegen “Verschwörung zum Drogenterrorismus” angeklagt und sollen vor Gericht gestellt werden.
Trump hatte Venezuela in den vergangenen Monaten mehrfach vorgeworfen, den Drogenschmuggel in die Vereinigten Staaten aktiv zu fördern und damit die Sicherheit der USA und ihrer Bürger zu gefährden. Die venezolanische Regierung warf den USA dagegen vor, es auf die Ölreserven des Landes abgesehen zu haben.
USA werden Venezuela regieren
Bei einer Pressekonferenz in seiner Wochenendresidenz Mar-a-Lago kündigte Trump an, dass die USA die Führung von Venezuela vorübergehend selbst übernehmen werden: “Wir werden das Land so lange regieren, bis wir einen sicheren, ordentlichen und vernünftigen Übergang gewährleisten können.”
Gleichzeitig kündigte er an, US-Ölunternehmen sollten in Venezuela aktiv werden, um “anzufangen, Geld für das Land zu machen”. Die US-Ölfirmen würden “Milliarden von Dollar” in das südamerikanische Land investieren und die Infrastruktur wieder aufbauen, um das Ölgeschäft anzukurbeln, sagte Trump. Das US-Ölembargo gegen Venezuela bleibe jedoch vorerst weiter in Kraft. Die US-Marine bleibe ebenfalls in Position, so Trump. Die USA behielten sich alle militärischen Optionen vor, “bis unsere Forderungen in vollem Umfang erfüllt sind”.
Trump zufolge könnten dabei auch US-Bodentruppen zum Einsatz kommen: “Wir haben keine Angst vor Bodentruppen. Und wir müssen welche haben, wir hatten vergangene Nacht Bodentruppen vor Ort”, sagte er bei der Pressekonferenz. Er scheue sich nicht, das zu sagen. “Wir werden sicherstellen, dass dieses Land ordnungsgemäß regiert wird.”





















