Weißes Haus: “Unsinn”: Bericht: Trump-Berater drängen auf Ausstiegsplan für Iran-Krieg | ABC-Z

Weißes Haus: “Unsinn”Bericht: Trump-Berater drängen auf Ausstiegsplan für Iran-Krieg
In den USA steigt der Druck auf den US-Präsidenten, den Krieg gegen den Iran abzuschließen. Einem Bericht zufolge wird im Umfeld Trumps ein Ausstiegsplan gefordert. Das Weiße Haus wehrt sich gegen die Darstellung.
Einige Berater von US-Präsident Donald Trump drängen ihn hinter verschlossenen Türen, öffentlich einen Ausstiegsplan aus dem Iran-Krieg zu formulieren. Dies berichtet das “Wall Street Journal” unter Berufung auf anonyme Quellen.
Trump soll demnach darlegen, dass das Militär seine Kriegsziele im Iran weitgehend erreicht habe. Zwar haben US-Beamte zeitweise unterschiedliche Listen mit Kriegszielen vorgelegt, doch im Allgemeinen geht es dabei um die Zerstörung des iranischen Raketenprogramms, die Zerstörung der iranischen Marine, die Beendigung der Unterstützung für andere Teheran-treue Kämpfer in der Region und die Verhinderung des Erwerbs von Atomwaffen.
Die Berater wiesen Trump demnach auf die steigenden Ölpreise und die damit verbundene Gefahr von steigenden Preisen in den USA hin. Eine solche Entwicklung könnte den Republikanern bei den anstehenden Zwischenwahlen im November erheblich schaden. “Wenn die Preise für Benzin und Öl steigen, steigen auch alle anderen Preise. Da die Bezahlbarkeit ohnehin schon ein Problem war, führt dies zu echten Herausforderungen”, sagte Stephen Moore, ein externer Wirtschaftsberater von Trump.
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, wies den Bericht der Zeitung allerdings entschieden zurück: “Dieser Bericht ist voller Unsinn von anonymen Quellen, die, das kann ich garantieren, nicht mit Präsident Trump im selben Raum sitzen. Die wichtigsten Berater des Präsidenten konzentrieren sich rund um die Uhr darauf, sicherzustellen, dass die Operation ‘Epischer Zorn’ weiterhin ein großer Erfolg ist, und das Ende dieser Operationen wird letztendlich vom Oberbefehlshaber bestimmt werden.”
Am Montag hatte Trump erklärt, dass man sich “weit vor dem Zeitplan” befinde bei dem Einsatz gegen den Iran. Er glaube, dass der Krieg “sehr bald” vorbei sein werde. Einen Zeithorizont dafür legte er jedoch nicht dar.
“Wir könnten noch weiter gehen, und wir werden noch weiter gehen”, ergänzte der US-Präsident. Trump hat öffentlich angedeutet und seinen Mitarbeitern privat mitgeteilt, dass er die Tötung des jüngst ernannten neuen geistlichen Führers des Irans unterstützen würde, sollte dieser sich weigern, den Forderungen der USA nachzugeben, so aktuelle und ehemalige US-Beamte.





















