“Hier kommt alles runter, was sie in Schönefeld nicht gebrauchen können” | ABC-Z

In drei bis vier Jahren soll in Schönhagen auch elektrisch oder mit Wasserstoff geflogen werden. Daher wird es auf dem neuen Areal auch Photovoltaikanlagen, Speicherlösungen und eine Mittelspannungsringleitung geben. Es werden 3,6 Millionen Euro investiert. “Wir werden die Energiemengen bereitstellen, die künftig gebraucht werden, um zum Beispiel hohe Ladeleistungen zu realisieren und um Wasserstoff produzieren zu können”, so Schwahn weiter.
Die Technische Hochschule (TH) Wildau ist auf dem Flugplatz bereits aktiv. Während auf der 1,5 Kilometer langen Start- und Landebahn Flugzeuge starten oder landen, experimentiert Professor Wolfgang Rüther-Kindel und sein Team direkt daneben mit einem Roboter. Er erkennt dank seiner Kameras Schrauben, Schraubendreher, Gummi- und Plastikteile, die auf dem Asphalt liegen. “Wir übertragen hier Bilddaten live zu einem Auswerterechner, und dort wird dann mit KI-gestützten Auswertemethoden erkannt, ob auf dem Bild Objekte zu erkennen sind, die nicht auf eine Start- und Landebahn gehören. Die Auswertung passiert quasi in Echtzeit”, erläuterte Rüther-Kindel im Gespräch mit dem rbb.
Bisher kontrollieren Flugplatzmitarbeiter die Start- und Landebahnen. Das kostet Zeit und Ressourcen – gerade an den großen Flughäfen. In Schönhagen wird schon jetzt erdacht und getestet, was bald im großen Maßstab Standard werden könnte.














