Krieg im Iran +++ USA nennen Zahl attackierter oder versenkter iranischer Schiffe +++ Liveticker | ABC-Z

Die israelische Regierung bescheinigt sich „historische Erfolge“ im Krieg gegen den Iran. Auch US-Präsident Donald Trump gibt sich mehr als zufrieden – und vergibt Punkte für die Militäroperation. Mehr im Liveticker.
Seit dem Wochenende greifen Israel und die USA den Iran an. Am Samstag wurde das geistliche Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet, der seit 1989 an der Macht war. Nun wurde ein iranisches Kriegsschiff vor der Küste Sri Lankas angegriffen. Mindestens 101 Menschen werden vermisst. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
Alle Ereignisse rund um den Angriff auf den Iran im Liveticker:
05:00 Uhr – Außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion fordert Ende des Krieges
Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, fordert Israel und die USA auf, den Krieg gegen den Iran zu beenden. „Dieser Krieg ist für uns völkerrechtswidrig“, sagt er dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND). Er fügt hinzu: „Er ist ein Angriffskrieg, und Deutschland darf sich nach Artikel 25 und 26 des Grundgesetzes nicht daran beteiligen.“ Man wolle abseits von militärischer Gewalt zügig eine Lösung für diesen Krieg finden, er müsse beendet werden durch Deeskalation und Diplomatie.
Der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter (Grünen), sagte dem RND: „Der Angriff auf den Iran ist völkerrechtlich höchst fragwürdig. Aber das Mullah-Regime hat selbst völkerrechtswidrige Verbrechen begangen. Und dieses Völkerrecht beinhaltet unter anderem die responsibility to protect, also die Verantwortung, Menschen vor Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu schützen.“ Er könne deshalb nachvollziehen, dass sich die Iraner über den Angriff freuten, betonte Hofreiter.
04:10 Uhr – Irans Militär greift kurdische Gruppen im Irak an
Die iranischen Streitkräfte greifen nach eigenen Angaben erneut kurdische Gruppen im benachbarten Irak an. Es seien drei Raketen auf das Hauptquartier oppositioneller Verbände abgefeuert worden, meldet die staatlichen Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf die Militärführung in Teheran. Der regierungstreue Sender Press TV veröffentlicht Videos, auf denen Einschläge in den Stellungen „antiiranischer Separatisten“ zu sehen sein sollen.
04:05 Uhr – Letzten beiden Namen von getöteten US-Soldaten veröffentlicht
Das Pentagon hat die letzten beiden Namen der sechs US-Soldaten, die bei einem Drohnenangriff auf ein Kommandozentrum in Kuwait getötet wurden, bekannt gegeben: Die beiden Männer kommen aus Kalifornien und Iowa. Bei den identifizierten Soldaten handelt es sich um Robert Marzan, 54, aus Sacramento, und Jeffrey O‘Brien, 45, aus Indianola.
Insgesamt sechs Mitglieder der Army Reserve kamen am Sonntag ums Leben, als eine Drohne ein Kommandozentrum in Port Shuaiba (Kuwait) traf.
03:16 Uhr – Ölpreise ziehen an – Sorge um Straße von Hormus
Die Sorge vor einer längeren Schließung der Straße von Hormus treibt am Donnerstag die Ölpreise an. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuert sich um gut zwei Prozent auf 83,07 Dollar. US-Leichtöl WTI kostet mit 76,60 Dollar 2,6 Prozent mehr. Die wichtige Schifffahrtsroute für den Energietransport ist seit Tagen blockiert.
02:55 Uhr – Israel spricht von „historischen Erfolgen“
Die israelische Regierung bescheinigt sich selbst große Erfolge. „Israel und die USA haben gemeinsam historische Erfolge erzielt, um unsere Bürger und die zivilisierte Welt zu schützen“, sagte Regierungssprecherin Schosch Bedrosian in einem Internetvideo.
Die US-israelischen Luftangriffe seien notwendig gewesen, weil der Iran sein Atomprogramm in „neuen unterirdischen Bunkern“ wieder aufgebaut habe, sagte die Sprecherin. Außerdem habe es Anzeichen dafür gegeben, dass der Iran „Israel und amerikanische Truppen im Nahen Osten“ habe angreifen wollen.
02:51 Uhr – Trump vergibt 15 von 10 Punkten für Militäreinsatz
Donald Trump zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf des Krieges – und gibt dem Militäreinsatz in einem eigenwilligen Zahlenspiel 15 von zehn Punkten. „Es läuft gut an der Kriegsfront, um es zurückhaltend auszudrücken“, sagte Trump bei einem Treffen mit Technologieunternehmern im Weißen Haus. „Jemand hat gesagt: Auf einer Skala bis 10, wie viele Punkte würden Sie geben? Ich habe gesagt: etwa 15.“
02:34 Uhr – Nachbarschaft der US-Botschaft in Katar evakuiert
Die Umgebung der US-Botschaft in Katar wurde evakuiert. Die Bewohner der umliegenden Gebäude seien vorübergehend und vorsorglich in Sicherheit gebracht worden, teilte das Innenministerium des Golfstaats mit. Ihnen seien anderweitige Unterkünfte gestellt worden. Zu den Hintergründen der Evakuierung machte die Behörde zunächst keine Angaben.
02:13 Uhr – Explosion an Tanker im Persischen Golf
Vor der Küste von Kuwait im Persischen Golf ist es zu einer Explosion an einem Tanker gekommen. Der Kapitän des rund 55 Kilometer südöstlich von Mubarak al-Kabir vor Anker liegenden Schiffes habe eine große Explosion an der Backbordseite bemerkt, bevor ein kleines Boot davongefahren sei, berichtete die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO). Öl aus dem Ladetank laufe ins Meer aus. Ein Brand sei zunächst nicht gemeldet worden, der Besatzung gehe es gut.
02:10 Uhr – Kanada holt mehr als 2000 Bürger zurück
Kanada organisiert die Ausreise von mehr als 2000 Staatsbürgern aus der Region. Außenministerin Anita Anand teilt mit, die Regierung organisiere Plätze auf kommerziellen Flügen, chartere Flugzeuge und biete Bodentransporte in Nachbarländer an. Der kommerzielle Flugverkehr in der Region ist seit Tagen weitgehend lahmgelegt.
01:20 Uhr – Israelische Luftwaffe greift Hisbollah-Stellungen in Beirut an
Die israelische Luftwaffe greift erneut Stellungen der proiranischen Hisbollah in Beirut an. Ziel sei die Infrastruktur der Terrororganisation, erklärte die Armee. Zuvor hatte das Militär bereits ein Gebäude in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt als Stützpunkt der schiitischen Miliz identifiziert und einen Angriff angekündigt. Ein Armeesprecher rief die Anwohner dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen.
01:01 Uhr – US-Senat stimmt gegen stärkeres Mitspracherecht im Iran-Krieg
Im Konflikt um die Entscheidungshoheit über das Vorgehen im Iran-Krieg hat der US-Senat Donald Trump den Rücken gestärkt. Bei einer Abstimmung gab es nicht genug Stimmen für einen mehrheitlich von Demokraten unterstützten Antrag, der dem Kongress ein stärkeres Mitspracherecht beim Einsatz der Streitkräfte eingeräumt hätte, wie der Senat auf X mitteilte. Die Abstimmung ging 53 zu 47 aus.
Eine sogenannte War Powers Resolution wurde erstmals in Reaktion auf den Vietnam-Krieg 1973 angewendet. Ein Hauptmerkmal solcher Resolutionen sind beschleunigte Verfahren, mit denen der Kongress über die Entsendung oder den Abzug von Truppen entscheiden kann.
00:30 Uhr – Entsendung von britischem Kriegsschiff nach Zypern verzögert sich
Die geplante Entsendung eines Kriegsschiffs aus Großbritannien nach Zypern verzögert sich bis kommende Woche. Die HMS Dragon werde derzeit aufgerüstet und nächste Woche auslaufen, sagten Regierungsvertreter in London. „Wir mussten die Waffensysteme austauschen, Schweißarbeiten abschließen, das Schiff einsatzbereit machen und es so schnell wie möglich seebereit machen“, sagte Verteidigungsminister Al Carns dem Sender Sky News.
Premierminister Keir Starmer hatte die Entsendung des Kriegsschiffs nach den Drohnenangriffen auf den britischen Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern bekanntgegeben.
00:01 Uhr – EU-Kommissar rechnet nicht mit Fluchtbewegung aus Iran
Nach Einschätzung der EU-Kommission kommt es zu keiner massenhaften Migration aus dem Iran Richtung Europa. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner sagte der „Bild“ mit Blick auf Gespräche mit dem türkischen Außenminister Hakan Fidan: „Der hat versichert, dass er die Grenzen zugemacht hat in Richtung Iran. Und dass er auf der anderen Seite auch dazu steht, dass wir eine gute Kooperation haben zwischen der Europäischen Union und der Türkei.“
Mittwoch, 4. März
23:43 Uhr – Evakuierungsflug nach Frankfurt gestartet
In Omans Hauptstadt Maskat ist der erste Evakuierungs-Jet der Bundesregierung gestartet. Das geht aus Daten des Flugdienstleisters Flightradar24 hervor. Die Lufthansa-Maschine vom Typ Airbus A340-300 wird laut aktuellem Plan gegen 07.22 Uhr am Frankfurter Flughafen erwartet.
An Bord des Fluges LH345 befinden sich Menschen, die von der Bundesregierung ausgewählt worden sind. Sie waren in der Golf-Region gestrandet und mussten über den Landweg nach Maskat gebracht werden. Nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul sollten besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder.
23:27 Uhr – Drei Tote bei israelischen Drohnenangriffen auf Autobahn im Libanon
Zwei israelische Drohnenangriffe treffen fast zeitgleich Fahrzeuge auf einer Autobahn nahe der libanesischen Hauptstadt Beirut. Die Fahrzeuge fuhren auf der Küstenstraße Airport Road in entgegengesetzten Richtungen, wie das libanesische Gesundheitsministerium mitteilte. Drei Menschen seien bei dem Angriff getötet und sechs weitere verletzt worden. Das israelische Militär gab an, ein Mitglied der militant-islamistischen Hisbollah ins Visier genommen zu haben.
22:56 Uhr – Kurden im Nordirak bereiten möglichen Einsatz im Iran vor
Kurdisch-iranische Dissidentengruppen im Nordirak bereiten sich auf einen möglichen Militäreinsatz im Iran vor. Ein Vertreter der Partei für die Freiheit Kurdistans (PAK) in der halbautonomen kurdischen Region im Nordirak, Chalil Nadiri, sagt, Teile ihrer Truppen seien in Gebiete nahe der iranischen Grenze in der Provinz Suleimanija verlegt worden und hielten sich in Bereitschaft.
Ein Vertreter der Komala, einer weiteren kurdisch-iranischen Gruppe, erklärt, ihre Kräfte seien bereit, innerhalb von einer Woche bis zehn Tagen die Grenze zu überschreiten, und warteten auf geeignete Bedingungen. Die kurdischen Gruppen gelten als der am besten organisierte Teil der zersplitterten iranischen Opposition und verfügen Schätzungen zufolge über Tausende ausgebildete Kämpfer.
22:45 Uhr – Iran dementiert geheime Kontaktaufnahme zur CIA
Das iranische Geheimdienstministerium dementiert laut der Nachrichtenagentur Tasnim einen Bericht über mögliche geheime Kontakte zur Beendigung des Krieges. Anlass ist ein Bericht der „New York Times“, wonach Mitarbeiter des Ministeriums einen Tag nach Kriegsbeginn indirekt über den Geheimdienst eines Drittstaates an den US-Geheimdienst CIA herangetreten seien, um mögliche Bedingungen für ein Ende des Konflikts auszuloten. Eine „informierte Quelle“ bezeichnete dies laut Tasnim als falsch und Teil einer psychologischen Kriegsführung.
22:06 Uhr – Arabische Liga fordert Iran auf, „zur Vernunft“ zu kommen
Die Arabische Liga hat den Iran zur sofortigen Einstellung aller Angriffe auf Golfstaaten aufgefordert. Die anhaltenden Angriffe verschärften die beispiellose Feindseligkeit mit Irans Nachbarn am Golf, erklärte der Generalsekretär der Liga, Ahmed Abul Gheit. Die Attacken seien ein strategischer Fehler und müssten beendet werden.
„Der Iran muss zur Vernunft kommen“, teilte Gheit mit. Die Arabische Liga, bestehend aus 22 Mitgliedstaaten, fördert die regionale Zusammenarbeit. Sie gilt jedoch weithin als politisch schwach und hat seit Langem Schwierigkeiten, zur Lösung von Konflikten beizutragen.
21:02 Uhr – Spanien widerspricht US-Angaben zu Einigung im Streit um Stützpunkte
Im Streit mit den USA um die Nutzung von Stützpunkten für Angriffe auf den Iran hat Spanien eine vom Weißen Haus gemeldete Einigung bestritten. Der spanische Außenminister José Manuel Albares wies Angaben einer Sprecherin der US-Regierung zurück, Madrid habe seine Position zur Unterstützung der militärischen Einsätze gegen den Iran geändert.
Das sei nicht korrekt, sagte Albares dem spanischen Radiosender Cadena Ser. „Die Position der spanischen Regierung zum Krieg im Nahen Osten, den Bombenangriffen auf den Iran und der Nutzung unserer Stützpunkte hat sich kein bisschen geändert.“ Kurz zuvor hatte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, gesagt, Spanien habe eingelenkt und sich zur Zusammenarbeit mit dem US-Militär bereit erklärt.
19:35 Uhr – Pistorius schließt deutsche Beteiligung an Iran-Krieg aus
Keine Kriegsteilnahme und Kritik an den USA und Israel: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat eine Beteiligung Deutschlands am Iran-Krieg ausgeschlossen und eine fehlende „Exit-Strategie“ für die Region bemängelt. „Deutschland wird sich an diesem Krieg nicht beteiligen“, sagte Pistorius im Bundestag. In einer Aktuellen Stunde zu dem Konflikt im Parlament ging es auch um die völkerrechtliche Bewertung.
„Deutschland ist nicht Kriegspartei“, sagte Pistorius in der Debatte. Die Bundesrepublik werde stattdessen „alles daran setzen, zur Deeskalation beizutragen und eine weitere Ausbreitung von Gewalt einzudämmen“. Er stehe dazu im Austausch mit seinen Kollegen in Israel, in den USA und in der EU.
19:23 Uhr – USA haben bislang mehr als 20 Schiffe attackiert oder versenkt
Die US-Streitkräfte haben im Krieg mit dem Iran nach eigenen Angaben bisher mehr als 20 Schiffe angegriffen oder versenkt. In der vergangenen Nacht sei auch ein Kriegsschiff der Soleimani-Klasse hinzugekommen, teilte das zuständige US-Regionalkommando im Nahen Osten (Centcom) auf X mit. Dabei handelt es sich um ein relativ modernes Kampfschiff der iranischen Revolutionsgarden. Der Katamaran ist nach dem von den USA getöteten General Ghassem Soleimani benannt.
18:49 Uhr –Katar: Iran will Nachbarstaaten in Krieg hineinziehen
Katar hat iranische Darstellungen zurückgewiesen, wonach jüngste Raketenangriffe nicht gegen das Golfemirat gerichtet gewesen seien. Zuvor hatte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärt, der Iran ziele nur auf „US-Interessen in Katar“.
Nach katarischer Darstellung trafen die Geschosse jedoch zivile und bewohnte Gebiete innerhalb des Landes. Betroffen gewesen seien unter anderem Bereiche in der Nähe des Internationalen Flughafens in Doha.
18:35 Uhr – Anschlagspläne auf Trump? USA melden Tötung von Verantwortlichem im Iran
Die USA haben nach eigenen Angaben einen iranischen Anführer getötet, der für einen Anschlagsversuch auf Präsident Donald Trump verantwortlich sein soll. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte dazu: „Der Iran hat versucht, Präsident Trump zu töten, aber Präsident Trump hat zuletzt gelacht.“ Um wen es sich bei dem Getöteten handelt, erklärte er nicht.
Hegseth, der sich selbst „Kriegsminister“ nennt, gab an, der Verantwortliche habe an der Spitze einer Einheit gestanden, die den Anschlag durchführen sollte. Die Vereinigten Staaten hätten seit langem Kenntnis von solchen Plänen gegen Trump und womöglich auch andere US-Vertreter gehabt. Trump hatte die Tötung von Irans oberstem Führer Ayatollah Ali Chamenei am Sonntag unter anderem mit solchen Anschlagsplänen begründet.
18:30 Uhr – Spanien über Schweigen von Merz bei Trump verärgert
Das Schweigen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angesichts der harschen Kritik von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus an Spaniens Widerstand gegen den Iran-Krieg hat die Regierung in Madrid verärgert. Diplomatisch höflich formulierte Spaniens Außenminister José Manuel Albares, er habe Deutschland seine „Überraschung“ über die mangelnde Solidarität des Bundeskanzlers übermittelt.
18:10 Uhr – UN-Kreise: Israelische Armee in mehrere Dörfer im Südlibanon vorgedrungen
Bei ihrem Einsatz gegen die pro-iranische Hisbollah ist die israelische Armee UN-Kreisen zufolge in mehrere Dörfer im Südlibanon vorgedrungen. Israelische Streitkräfte seien am Mittwoch „in mehreren Dörfern präsent, darunter Kfar Kila, Hula, Kfar Shuba, Jaroun und Chiam“, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Kreisen der UN-Mission Unifil. Chiam liegt etwa sechs Kilometer von der israelischen Grenze entfernt.
18:00 Uhr – Iranisches Kriegsschiff vor Sri Lanka: 80 Crewmitglieder tot geborgen
Beim Beschuss des iranischen Kriegsschiffes im Indischen Ozean sind nach Angaben Sri Lankas mindestens 80 Besatzungsmitglieder getötet worden. Die Leichen seien nach dem Untergang des Schiffes geborgen worden, sagte der stellvertretende Außenminister Arun Hemachandra. Dutzende Crewmitglieder wurden zunächst noch vermisst.
Die sri-lankische Regierung hatte zuvor von mindestens 180 Personen an Bord des iranischen Schiffes „IRIS Dana“ gesprochen. Von ihnen seien 32 bei einem gemeinsamen Bergungseinsatz der sri-lankischen Marine und der Luftwaffe vor der Südwestküste des Landes gerettet worden.
dpa/AFP/Reuters/krö/jm/rct/nw/jmr/lay/sebe/ll/säd





















