Kommunalwahlen in Erding: CSU bleibt stärkste Kraft im Stadtrat – Erding | ABC-Z

Die Oberbürgermeisterwahl in Erding war eindeutig: Amtsinhaber Max Gotz (CSU) erreichte mit 51,7 Prozent auf Anhieb die absolute Mehrheit. Auch die CSU-Fraktion im Stadtrat gehört zu den Gewinnern. Sie bleibt stärkste Kraft und kann sich um zwei Mandate verbessern.
15 Sitze hat die CSU künftig im Erdinger Stadtrat. Davon sind allerdings nur drei an Frauen vergeben: CSU-Ortsvorsitzende Janine Altheimer wurde erneut gewählt, neu dazugekommen sind Monika Kohlmüller und Tanja Rieß.
Die kleinen Parteien setzen auf Frauenpower
Jeweils fünf Sitze erhielten die Freien Wähler (einer weniger als bisher) und Erding Jetzt (wie bisher). Bei den Freien Wählern ziehen fünf wiedergewählte Stadträte ein. Auch hier sind die Frauen in der Minderheit: Zweite Bürgermeisterin und OB-Kandidatin Petra Bauernfeind bildet mit Rainer Mehringer, Johann Fehlberger, Benedikt Hoigt und Jürgen Beil eine Fraktion.
Fünf Männer gehören der Wählergemeinschaft Erding Jetzt an: Die drei Neuzugänge sind Ofori Kwabena und Peter Schachtl, beide aus der Erdinger Gastroszene, sowie der OB-Kandidat Gerhard Heilmaier. Wiedergewählt wurden Hans Egger und David Ritter.
Die bayernweit gebeutelte SPD konnte in Erding immerhin einen Sitz hinzugewinnen. Mit vier statt drei Mitgliedern ist die SPD nun vertreten. Als einziger des bisherigen SPD-Teams wurde OB-Kandidat Leon Kozica wieder in den Stadtrat gewählt. Neu dabei sind Barbara Brunner und Student Georg Bauernfeind, der Sohn von Petra Bauernfeind. Der SPD-Kreisvorsitzende Benedikt Klingbeil ist der große Abräumer: Der Student wurde sowohl in den Erdinger Stadtrat als auch in den Kreistag gewählt.
Nicht zufrieden sein können die Grünen. Sie büßen zwei Sitze ein und sind künftig im Gremium zu viert. Helga Stieglmeier und Gerhard Ippisch schafften den Wiedereinzug. Neu dazu kommen Student und Grünen-Kreissprecher Konrad Thees sowie die Diplombetriebswirtin Barbara Hinzmann. Für Doris Kraeker, die erst im Oktober 2025 als Nachrückerin vereidigt worden war, ist nach knapp einem halben Jahr wieder Schluss.
Vier statt bisher drei Sitze, das hatte sich der AfD-Kreisvorsitzende und Stadtrat Wolfgang Kellermann als Ziel gesetzt. So ist es gekommen. Neben den bisherigen Stadträten Wolfgang Kellermann, Alfons Penzkofer und Tobias Krüger zieht neu der OB-Kandidat Alexander Beil ins Gremium mit ein.
Die kleinen Parteien setzen auf Frauenpower. Die ÖDP, die ihren zweiten Sitz verloren hat, ist künftig mit Eva-Maria Döllel vertreten. Einzelkämpferinnen bleiben die wiedergewählte Silvia Langen-Kramer (Die Linke) sowie Anne Connelly, die für die FDP ebenfalls den Sitz verteidigen konnte.
Insgesamt sind neun verschiedene Parteien und Gruppierungen im Erdinger Stadtrat vertreten. 14 Kollegen und Kolleginnen sind neu dabei. Unter den 40 Mitgliedern befinden sich allerdings nur zehn Frauen, immerhin eine mehr als bisher.





















