Kommission soll Vorgänge um Neuköllner Jugendzentrum untersuchen | ABC-Z

Nach dem Vorwurf der Vergewaltigung in einem Berliner Jugendzentrum will der Bezirk Neukölln die Aufklärung vorantreiben. Jugendstadträtin Sarah Nagel (Linke) hat eine Kommission eingesetzt, die die Vorgänge aufarbeiten soll. Ende Mai solle das Gremium erste Ergebnisse vorlegen, teilte das Bezirksamt am Mittwoch mit.
Die Kommission besteht den Angaben zufolge aus Fachleuten, die sich mit Kinderschutz und dem Umgang mit sexualisierter Gewalt auskennen. Dazu gehören Vertreter des Kinderschutz-Zentrums Berlin und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Der Verein Yekmal, der Familienberatung anbietet, nimmt beratend an den Sitzungen teil, wie es weiter hieß.
Eine 16-Jährige soll in der Einrichtung von anderen Jugendlichen vergewaltigt und später belästigt worden sein. Die Polizei erfuhr davon erst durch eine Anzeige des Vaters. Weder das Jugendzentrum, noch das Jugendamt hatten den Vorfall gemeldet. Nach den Worten von Stadträtin Nagel soll die Kommission nun die Vorgänge untersuchen und notwendige Konsequenzen vorschlagen.





















