Verkehr

Kögel stellt speziell für Elektro-Sattelzugmaschinen entwickelten Trailer vor | ABC-Z

Mit dem e-optimierten Kögel Light Plus will Kögel ein oft auftretendes Problem von Sattelzügen lösen, bei denen eine batterieelektrische Zugmaschine zum Einsatz kommt. Diese Fahrzeugkombinationen dürfen bekanntlich ein um zwei Tonnen höheres Gesamtgewicht aufweisen, um das von den großen Akkupaketen ausgelöste Zusatzgewicht auszugleichen.

Die geltenden Maß- und Achslasten werden in der dafür zuständigen EU-Richtlinie 96/53/EG allerdings nicht erweitert oder erhöht. In der Folge wird die zulässige Last von 11,5 Tonnen auf der Hinterachse der Zugmaschine nicht selten überschritten, sobald der Zug voll ausgelastet auf die Straße geht.

Dieser Problematik soll der e-optimierte Kögel Light Plus entgegen steuern, bei dem es sich um eine Weiterentwicklung des Standard-Modells von Kögel handelt. Die Entwickler verkürzten den Radstand vom Königszapfen bis zur ersten Trailerachse um 30 Zentimeter, wodurch sich die Last auf die Antriebsachse der Zugmaschine um bis zu zwei Tonnen im Vergleich zu einem Standard-Planenfahrzeug verringern soll.

Zudem stelle der kurze Achsabstand laut Herstelleraussage sicher, dass sich der Reifenverschleiß in Kurvenfahrten nicht erhöhe und das Nachlaufverhalten des Aufliegers sowohl im beladenen als auch im unbeladenen Zustand optimal verlaufe.

Verglichen mit einer Fahrzeugkombination aus BEV-Zugmaschine und einem Standardtrailer, erhöhe sich die Nutzlast in Verbindung mit dem e-optimierten Kögel Light Plus um bis zu vier Tonnen, rechnet der Hersteller vor. In Kombination mit einem System zur dynamischen Radstandregelung sei zudem eine weitere Steigerung um circa 1 Tonne möglich, so Kögel.

Back to top button