Kinder im Fußballstadion: “Papa, was singen die da?” | ABC-Z

Unser Autor liebt es, dass sein Kind sich für Fußball interessiert. Doch wenn im Stadion von Hurensöhnen gesungen wird, gerät er in Erklärungsnot.
Mein Sohn, nennen wir ihn Luke, ist sechs Jahre alt und nach langem Hin und Her Fan des Karlsruher SC. Ich komme aus der Pfalz, mag den 1. FC Kaiserslautern, sein Onkel Borussia Dortmund, sein Cousin Union Berlin. “Man kann auch mehrere Vereine mögen”, habe ich Luke erklärt, als wir das erste Mal so richtig über Fußball und Vereine gesprochen haben. Luke tut das. Sein KSC-Trikot trägt er an sechs von sieben Wochentagen, bis ich es heimlich spätabends wasche. Seine FCK-Trinkflasche nimmt er mit in die Schule. Die Union-Kappe hat die geliebte Dinomütze abgelöst. Der KSC an eins, der FCK an zwei, Union an drei: Für Luke kein Thema. Kinder können mehrere Vereine mögen.





















