KI-Komödie „Sophia oder Das Ende der Humanisten“ von Moritz Rinke: die Kritik – Kultur | ABC-Z

Künstliche Intelligenz hat längst auch im Theater Einzug gehalten, nicht nur als Hilfsmittel in Arbeitsprozessen und als Teil einer oft virtuos virtuellen Bühnengestaltung. Sondern als Thema, teilweise sogar in persona. Das geht von Ayad Akhtars Broadway-Stück „McNeal“, in dem ein Erfolgsschriftsteller KI-Tools nutzt und damit die Frage nach literarischer Autorschaft aufwirft, bis hin zu düsteren Untergangsszenarien, wie sie etwa Sibylle Berg in „Es kann doch nur noch besser werden“ entwirft. In „Es sagt, es liebt uns“, dem neuen Stück von Emre Akal, entwickelt ein KI-gesteuerter Pflegeroboter plötzlich Gefühle. In „KI essen seele auf (ORPHEAI)“ von Thomas Köck ist es die KI selbst, die spricht – als fieser, sich in Sprechcodes ergießender Cyber-Hypermensch. Und in „Nessun Dorma“ am Theater Magdeburg standen 2022 gar keine Menschen mehr auf der Bühne, sondern zwei Maschinen im Liebesdiskurs: Arka und Putzini, ein Industrie- und ein Wischroboter.





















