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Jonas Kaufmann teilt traurige Kindheitserinnerung: “War so frustriert” | ABC-Z

Jonas Kaufmann (56) steht regelmäßig auf den Brettern, die die Welt bedeuten: Der Tenor sang in zahlreichen internationalen Opernhäusern, darunter auch die “Met” in New York. Privat hat er in der Regisseurin Christiane Lutz sein Glück gefunden und ist Vater von vier Kindern, drei davon aus erster Ehe. Nun spricht Kaufmann über seine eigene Kindheit – und verrät, wie früh sich sein musikalisches Interesse schon gezeigt hat.

Jonas Kaufmann als Kind: “Typischer Fall für die Chemiekeule”

Wie kann man sich Jonas Kaufmann im Kindesalter vorstellen? Dieser Frage möchte Micky Beisenherz in einer neuen Ausgabe der Talk-Sendung “Riverboat” auf den Grund gehen und fragt den Tenor direkt, ob er ein “verhaltensauffälliges” Kind gewesen sei. “Absolut”, gibt Jonas Kaufmann ehrlich zu. “Ich denke, ich wäre ein ganz typischer Fall für die Chemiekeule gewesen.” Weil er laut eigener Aussage “viel zu viel Energie” in sich hatte, hätte man ihn heutzutage mit Tabletten ruhig gestellt. Für seine Eltern sei es “sicher schwierig” gewesen, so der 56-Jährige.

Jonas Kaufmann über Klavier-Absage: “Ich war so frustriert”

Um ein Ventil für seine überschüssige Energie zu finden, wollte er im Alter von fünf Jahren Klavier spielen wie der Rest seiner Familie: “Jeder hat dieses Instrument, was da eben im Wohnzimmer stand, bedient”, erzählt Kaufmann. Doch ihm blieb dieser Wunsch wegen einer eisernen Regel verwehrt: Nur wer Klavierunterricht bekam, durfte sich auch an dem Familieninstrument austoben. Mit den noch zu kleinen Händen wollte ihn allerdings kein Klavierlehrer unterrichten.

Den Traum von der großen Bühne hat sich Jonas Kaufmann nicht als Pianist, sondern als Sänger erfüllt.
© imago/Mis
Den Traum von der großen Bühne hat sich Jonas Kaufmann nicht als Pianist, sondern als Sänger erfüllt.

von imago/Mis

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Also musste sich der Junge ein anderes Hobby suchen: “Ich war so frustriert, dass ich dann stattdessen in einen Kinderchor gegangen bin, um eben auch was mit Musik zu machen.” Eine Entscheidung, die sich als schicksalhaft herausstellen sollte. “D as war perfekt. Also da war ich wirklich aufgehoben”, schwärmt Jonas Kaufmann noch heute. Denn dort habe er die Liebe zum Gesang entdeckt – die ihn nie mehr losgelassen hat.

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