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“Jeder gesparte Tropfen ist gut”: Ricarda Lang fordert Homeoffice-Anspruch wegen Spritpreisen | ABC-Z

“Jeder gesparte Tropfen ist gut”Ricarda Lang fordert Homeoffice-Anspruch wegen Spritpreisen

03.04.2026, 10:54 Uhr

Die Arbeit von zu Hause aus erledigen zu können, würde derzeit viele entlasten, sagt Lang. (Foto: picture alliance / Flashpic)

Deutschland ächzt unter hohen Benzin-Preisen – und Ricarda Lang macht einen Vorschlag: Die Ex-Grünen-Chefin fordert ein Recht, von zu Hause aus arbeiten zu können. Da sich nicht jeder Job für Homeoffice eignet, hat sie weitere Ideen.

Grünen-Politikerin Ricarda Lang hat sich angesichts der stark gestiegenen Spritpreise für ein Recht auf Homeoffice ausgesprochen. “Jeder gesparte Tropfen Sprit ist im Moment gut für den Geldbeutel der Bürger. Beschäftigte brauchen jetzt ein Recht auf mobiles Arbeiten und Homeoffice überall dort, wo die Tätigkeit es zulässt und keine betrieblichen Gründe entgegenstehen”, sagte Lang der Funke Mediengruppe. Homeoffice könne derzeit viele Menschen entlasten.

Viele Menschen können ihre Arbeit grundsätzlich nicht im Homeoffice ausüben, etwa Bauarbeiter oder Pflegekräfte. Wer jeden Tag zur Arbeit fahren müsse, dürfe mit den zusätzlichen Belastungen etwa durch steigende Spritpreise nicht allein gelassen werden, sagte Lang. “Deshalb braucht es gezielte Entlastungen, finanziert über eine Übergewinnsteuer. Wer in der Krise außergewöhnliche Gewinne macht, soll auch einen Beitrag dazu leisten, ihre Folgen abzufedern”, so die Ex-Grünen-Chefin.

Zuvor hatte sich bereits der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) für flexiblere Homeoffice-Regelungen im Unternehmen ausgesprochen. Unternehmen sollten Beschäftigten die Wahl geben, ob sie im Büro oder Homeoffice arbeiten. “Jeder gesparte Tropfen Sprit hilft: Auch die Arbeitgeber müssen ihren Teil dazu beitragen”, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). “Sie sollten Beschäftigten die Wahl geben, ob sie im Büro oder im Homeoffice arbeiten. Das kann Pendelstrecken einsparen und die Geldbeutel schonen.”

Die USA und Israel hatten am 28. Februar gemeinsame Luftangriffe auf den Iran begonnen. Der Iran greift seitdem mit Raketen- und Drohnen Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion an. Der Iran hat zudem die Straße von Hormus weitestgehend blockiert. Durch die strategisch wichtige Meerenge verläuft rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports.

Quelle: ntv.de, spl/dpa/AFP

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