Geopolitik

Iranischer Parlamentsausschuss billigt Maut für Straße von Hormus | ABC-Z

Eskalation des Iran-Kriegs könnte Wirtschafts-Folgen wie Covid haben

Bundeskanzler Friedrich Merz hat vor einer Ausweitung des Iran-Kriegs zu einem regionalen Großkonflikt gewarnt. Ein solcher Konflikt könne Deutschland und Europa „so stark belasten, wie wir es zuletzt in der Covid-Pandemie oder zu Beginn des Ukraine-Krieges erlebt haben“, sagte Merz am Montag bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin. 

Der Krieg betreffe bereits jetzt alle, sagte er. „Er ist in unseren Alltag eingekehrt. Seit Wochen steigen die Benzinpreise, die Energiepreise in deutschen Haushalten und Unternehmen.“ Zudem müsse vor Synagogen und jüdischen Gemeinden erneut der Polizeischutz verstärkt werden. Für die Zeit nach einem Ende des Kriegs schlug Merz die Einrichtung einer internationalen Kontaktgruppe vor, um die Hilfe bestmöglich zu koordinieren.

Deutschland sei bereit, seinen Beitrag zu leisten. „Wenn die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind, dann wird Deutschland selbstverständlich bereit sein, seinen Beitrag zur freien Schifffahrt in der Straße von Hormus zu leisten“, erklärte der Kanzler. 

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