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Iran-Liveblog: ++ Israel will Angriffe auf Iran ausweiten ++ | ABC-Z


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Stand: 27.03.2026 • 13:16 Uhr

Der israelische Verteidigungsminister Katz hat eine Ausweitung der Angriffe auf Iran angekündigt. Laut Außenminister Wadephul könnten auf die indirekten Verhandlungen zwischen den USA und Iran bald direkte Gespräche in Pakistan folgen.

  • Israel: Angriffe auf Iran werden ausgeweitet
  • Iran meldet mindestens 15 Tote nach Angriff auf Stadt Ghom
  • Wadephul: Direkte Gespräche zwischen USA und Iran in Aussicht
  • Israel und Iran melden Angriffe
  • WSJ: USA erwägen Entsendung von 10.000 weiteren Soldaten
  • Selenskyj trifft saudischen Kronprinzen in Dschidda

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat den Luftangriff auf eine Schule in Iran am ersten Kriegstag Ende Februar als gezielte Attacke der USA bezeichnet. Der Angriff sei “weder ein bloßer ‘Zwischenfall’ noch eine ‘Fehlkalkulation’ gewesen”, sagte Araghtschi in einer Videobotschaft während einer Dringlichkeitssitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf. Es habe sich vielmehr um einen “kalkulierten“ Angriff der US-Armee gehandelt.

“Mehr als 175 Schüler und Lehrer wurden kaltblütig massakriert”, fügte Araghtschi hinzu. Er verurteilte den Angriff als “Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit”. Die USA und Israel verfügten nach eigenen Angaben “über die fortschrittlichsten Technologien und die präzisesten Militär- und Datensysteme”, sagte der iranische Außenminister. Daher sei es unglaubwürdig, den Angriff als “etwas anderes als vorsätzlich und absichtlich” darzustellen.

Außenminister Johann Wadephul hat nach einem Gespräch mit seinem US-Amtskollegen Marco Rubio betont, dass man über eine mögliche Hilfe nach Ende des Iran-Kriegs gesprochen habe. Er habe Rubio klar gemacht, dass es “durchaus eine Bereitschaft Deutschlands gibt, nach Ende der Kampfhandlungen auch eine Rolle zu spielen, wenn es darum geht, die Sicherheit des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus sicherzustellen”, sagte Wadephul am Freitag am Rande eines G7-Außenministertreffens bei Paris.

“Über diesen Komplex haben wir ein erstes Gespräch miteinander geführt, was wir sicherlich vertiefen werden.” Die G7-Außenminister der sieben führenden westlichen Industriestaaten würden beim Mittagessen noch verstärkt über Iran sprechen.

Israel kündigt die Ausweitung seiner Angriffe auf Iran an. Es würden weitere Ziele und Bereiche ins Visier genommen, die Iran beim Bau und Betrieb von Waffen dienen, und die sich gegen die israelische Zivilbevölkerung richten, sagt Verteidigungsminister Israel Katz. Iran werde einen hohen Preis zahlen. Dieser steige an.

Eltern israelischer Soldaten haben ein Ende des Krieges gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon gefordert. In einem Brief an den israelischen Generalstabschef Ejal Zamir verlangten die Unterzeichner am Freitag ein Ende der Bodenoffensive im Libanon. Der Gruppe “Eltern von Kampfsoldaten” gehören 600 Mütter und Väter von Militärangehörigen an.

In dem Brief hieß es, das Militär erhalte Befehle von Politikern, die bereit seien, die Kinder zu opfern. Zamir werde dringend gebeten, sich auf eine politische Lösung zu konzentrieren. “Vier Soldaten sind bereits im Libanon getötet worden, wie viele werden noch umsonst ihr Leben opfern?!”, heißt es in dem Brief.

Im Iran sind nach Angaben des Rotes Kreuzes mehr als 1900 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 20.000 Personen seien verletzt worden, teilt das Rote Kreuz mit, das sich auf Angaben des im Iran vertretenen Roten Halbmondes bezieht. 17 Zentren des Roten Halbmondes seien getroffen worden, nahezu 100 Krankenwagen beschädigt oder zerstört worden. 289 pharmazeutische, medizinische und Gesundheitseinrichtungen seien beschädigt worden. Auch etwa 600 Schulen und andere Bildungseinrichtungen seien getroffen worden. Das Rote Kreuz ruft die internationale Gemeinschaft auf, die Einsätze der Hilfsorganisation im Iran zu unterstützen.

Bei den Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran sind nach Angaben Teherans zahlreiche Museen und andere Kulturstätten beschädigt worden. “Mindestens 120 Museen, historische Gebäude und Kulturstätten in verschiedenen Provinzen wurden direkt angegriffen und erlitten schwere bauliche Schäden”, sagte ein Vertreter des Ministeriums für Kulturerbe in Teheran am Freitag dem Staatsfernsehen.

Er nannte unter anderem den zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Golestan-Palast sowie den Saadabad-Palast, den Marmor-Palast und das sogenannte Kriegsmuseum in Teheran.

Die libanesische Sozialministern Haneen Sayed hat sich im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland gegen eine mögliche Pufferzone im Süden ihres Landes ausgesprochen. Diese Option hatte Israel ins Spiel gebracht, dass immer wieder auch den Süden des Libanon angreift – eigenen Angaben nach im Kampf gegen die Hisbollah-Miliz. “Eine erneute Besetzung unseres Territoriums wäre verheerend für den Libanon”, sprach sich Sayed gegen eine von Israel kontrollierte Pufferzone aus: “Wir setzen alles daran, dass es nicht dazu kommt.”

Nach den erneuten israelischen Angriffen auf den Libanon gibt es bisher keine Meldungen über mögliche Opfer in der Hauptstadt Beirut, berichtet ARD-Korrespondent Björn Dake. Die Attacken hätten aber auch eher auf die Vororte Beiruts abgezielt. Dies seien dicht besiedelte Gebiete, viele Menschen seien jedoch bereits aus der Region geflohen.

Die Straße von Hormus ist nach Angaben der Islamischen Revolutionsgarde Irans für den Schiffsverkehr “von und zu Häfen von Verbündeten und Unterstützern der israelisch-amerikanischen Feinde” gesperrt. Der Seeweg über jeden Korridor und zu jedem Zielort sei verboten, zitierten iranische Staatsmedien die Revolutionsgarde. Jeder Transit durch die Wasserstraße werde mit harten Maßnahmen geahndet. Drei Containerschiffe verschiedener Nationalitäten seien nach Warnungen durch Iran aus der Straße von Hormus zurückgeschickt worden.

Das iranische Militär hat mit Angriffen auf Hotels in der Golfregion gedroht, die Einsatzkräfte der US-Armee beherbergen. “Wenn US-Soldaten in einem Hotel untergebracht werden, dann wird dieses Hotel aus unserer Sicht amerikanisch”, äußerte sich der Sprecher der iranischen Armee, Abolfasl Schekartschi, im iranischen Staatsfernsehen. Iran müsse “dort zuschlagen, wo sie sind”.

Auch der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hatte Golfstaaten vorgeworfen, ihre Bürger als “menschliche Schutzschilde” zu nutzen. US-Soldaten würden sich “in Hotels und Büros verstecken”, behauptete er beim Kurznachrichtendienst X und forderte Hotels in der Region auf, Mitlgiedern des US-Militärs Zimmer zu verweigern. Der iranischen Nachrichtenagentur Fars zufolge schickte der Iran entsprechende “eindringliche Warnungen” an zahlreiche Hotels, insbesondere in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Bahrain. Fars zufolge hat der Iran aber auch ähnliche Einrichtungen in Syrien, dem Libanon und Dschibuti identifiziert, die von US-Militärangehörigen genutzt würden.

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) verlängert ihre Warnung für den Luftraum über Iran, Israel und mehreren Golfstaaten. Airlines sollten den Luftraum aufgrund erhöhter militärischer Aktivitäten meiden. Die Warnung gilt nun bis vorerst zum 10. April, teilt die EASA mit. Zuvor galt sie bis zum 27. März.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat in einer Videobotschaft an den UN-Menschenrechtsrat vor einem Völkermord durch Israel und den USA in seinem Land gewarnt. Er verwies auf zahlreiche Angriffe auf Zivilisten und zivile Einrichtungen in Iran. “Das Vorgehen der Aggressoren, gepaart mit ihrer Rhetorik, lässt kaum Zweifel an ihrer klaren Absicht, Völkermord zu begehen”, so Araghtschi.

Iran hat nach Angaben aus Saudi-Arabien sechs Raketen auf die Hauptstadt Riad abgefeuert. Vier der Raketen seien in den Persischen Golf gestürzt oder auf unbewohntem Gelände eingeschlagen, teilte das Königreich laut der Nachrichtenagentur AP mit. Zwei weitere Geschosse seien abgefangen worden.

Durch einen Luftangriff auf Ziele in der iranischen Stadt Ghom sind nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens 15 Menschen getötet worden. Weitere zehn Personen seien verletzt, sagte der stellvertretende Gouverneur der gleichnamigen Provinz, Mortesa Heidari, der staatlichen Nachrichtenagentur Isna. Die Rettungskräfte suchten im Stadtviertel Pardisan weiterhin nach Verschütteten. Die Zahl der Todesopfer könne daher noch steigen.

Es liegen keine Angaben über die getroffenen Ziele vor, und es gibt keine unabhängige Bestätigung. Ghom gilt als religiöses Zentrum in Iran und zählt zu den wichtigsten schiitischen Wallfahrtsorten weltweit. Die Region ist zudem wegen strategischer Industrie- und Atomanlagen von Bedeutung.

Die Islamische Revolutionsgarde Irans hat laut iranischen Medien die Zivilbevölkerung in der Nahost-Region aufgefordert, Gebiete, in denen US-Streitkräfte stationiert sind, zu verlassen.

Der Norwegische Flüchtlingsrat hat vor verheerenden Folgen des Iran-Krieges für die iranische Bevölkerung gewarnt. Generalsekretär Jan Egeland sagte, die Mitarbeiter der Organisation in Iran hätten ihm berichtet, dass unzählige Häuser, Krankenhäuser und Schulen beschädigt oder zerstört worden seien. Nahezu jedes Viertel in der Hauptstadt Teheran habe Schäden erlitten. “Die Zivilbevölkerung zahlt den höchsten Preis für diesen Krieg. Er muss beendet werden”, forderte Egeland. Wenn der Krieg andauere, drohe eine weitaus größere humanitäre Katastrophe.

Am frühen Morgen ist US-Außenminister Marco Rubio in Paris eingetroffen. Hier wird er an einem Treffen der G7-Außenminister teilnehmen und über den aktuellen Stand im Krieg gegen Iran informieren. An den Gesprächen wird auch Bundesaußenminister Johann Wadephul teilnehmen.

Die Ölpreise haben sich trotz des verlängerten US-Ultimatums an Iran auf hohem Niveau gehalten. Im frühen Handel sind die Notierungen nur zeitweise etwas gefallen, der Preis für Rohöl aus der Nordsee blieb deutlich über 100 US-Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent wurde bei 108,11 Dollar gehandelt und damit nahezu auf dem gleichen Niveau wie am Vorabend.

Der wichtigste Hafen in Kuwait ist bei einem Angriff beschädigt worden. Der “feindliche Drohnenangriff” habe auf den Hafen Schuwaich in Kuwait-Stadt abgezielt, teilte die kuwaitische Hafenbehörde beim Kurznachrichtendienst X mit. Es seien Schäden entstanden, aber keine Verletzten gemeldet worden.

In den Golfstaaten Bahrain und Katar wurde am Vormittag wegen eines drohenden iranischen Angriffs Raketenalarm ausgelöst.

Die nächtlichen Angriffe Israels auf Iran zielten laut israelischem Militär auf Produktionsstätten für ballistische Raketen, Raketenlager und Raketenabschussrampen ab. Ziel sei es, den iranischen Beschuss auf Israel einzuschränken. Israel hatte unter anderem erneut Teheran attackiert.

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat im Gespräch mit dem Deutschlandfunk gesagt, dass mithilfe von Pakistan als Vermittler indirekte Verhandlungen zwischen den USA und Iran stattgefunden haben. Das iranische Regime hatte das bislang offiziell bestritten. Nun solle es auch “bald” direkte Gespräche geben, die wohl in Pakistan geplant seien, so der Minister. Und das sei doch “eine gute Nachricht”.

Entscheidend sei, dass die “Kontrahenten miteinander sprechen”. Wadephul hofft, dass sich US-Außenminister Marco Rubio beim Treffen der G7-Außenminister in Frankreich näher zum aktuellen Stand der Verhandlungen äußern werde.

Der UN-Sicherheitsrat wird sich heute Nachmittag hinter verschlossenen Türen mit dem Iran-Krieg befassen. Russland habe die Sitzung “aufgrund der anhaltenden Angriffe auf zivile Infrastruktur in Iran, darunter Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen” beantragt, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf den Sprecher des russischen UN-Botschafters berichtete.

Auch der UN-Menschenrechtsrat soll sich heute mit dem Krieg in Nahost auseinandersetzen, hieß es von der Nachrichtenagentur AFP. Im Fokus werde der Angriff auf eine Mädchenschule in Iran gleich zu Beginn des Krieges stehen.

Nachdem Israel Berichten libanesischer Staatsmedien zufolge am Morgen bereits die Hauptstadt Beirut und deren Vororte attackiert haben soll, warnte der israelische Armeesprecher Avichay Adraee nun vor einem bevorstehenden Angriff auf die Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon. Er rief die Menschen im Dorf Sejoud dazu auf, nach Norden über den Fluss Sahrani zu fliehen.

Im israelischen Tel Aviv sowie in umliegenden Gebieten und zentralen Teilen des von Israel besetzten Westjordanlands wurde am frühen Morgen erneut mit Sirenen vor möglichen Angriffen gewarnt. Angaben Israels zufolge hatte Iran gestern insgesamt zehn Angriffswellen auf das Land gestartet.

Seit dem iranischen Angriff auf den Militärstützpunkt auf der Insel Diego Garcia im Indischen Ozean wächst die Befürchtung, dass Iran über Raketen verfügt, die aufgrund ihrer Reichweite theoretisch auch Ziele in Europa treffen könnten. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sieht Europa jedoch nicht gefährdet. Es sei “sicher, zumal Deutschland sich ja nicht alleine verteidigt im Rahmen der Luftverteidigung, sondern es im Kontext passiert mit den NATO-Luftverteidigungskräften”, betonte der SPD-Politiker.

Pistorius verwies zudem darauf, dass das von Israel gekaufte Luftverteidigungssystem “Arrow 3” in Kürze einsatzbereit sein solle. Aus Sicht des Ministers “ein Riesensprung nach vorne”.

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben einem Bericht der Financial Times zufolge den USA und weiteren Verbündeten zugesagt, sich an einem internationalen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen. Die Zeitung beruft sich auf namentlich nicht genannte Quellen. Demnach erwägen die Vereinigten Arabischen Emirate die eigene Marine für einen solchen Einsatz zu entsenden.

US-Präsident Donald Trump hat unterdessen sein Ultimatum an Iran nochmals verlängert: Da mehreren Öltankern die Durchfahrt auf der Straße von Hormus gewährt worden sei, werde es bis zum 6. April keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben.

Iran hat es gegenüber den Vereinten Nationen als sein legitimes Recht bezeichnet, Schiffe des “Feindes und seiner Verbündeten” an der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu hindern. Dies erklärte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in einem Telefonat mit UN-Generalsekretär António Guterres, wie der iranische Sender Press TV berichtete.

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat sich vorsichtig zu Berichten über eine Umleitung von US-Waffen aus der geplanten Ukraine-Hilfe in den Nahen Osten geäußert. Für die deutsche Beteiligung an dem sogenannten Purl-Programm könne er das nicht bestätigen, sagte er laut der Nachrichtenagentur dpa. Über Purl finanzieren europäische NATO-Staaten und Kanada US-Rüstungsgüter für die Ukraine, weil die USA ihre finanzielle Unterstützung drastisch heruntergefahren haben.

Die Washington Post hatte berichtet, das Pentagon prüfe, ob Waffen, die eigentlich für die Ukraine bestimmt sind, in den Nahen Osten umgeleitet werden sollten, da der Krieg mit Iran Munitionsbestände des US-Militärs aufzehre.

Das Portal Axios berichtet unter Berufung auf einen ranghohen Verteidigungsbeamten, die Entscheidung zur Verlegung weiterer US-Soldaten nach Nahost werde nächste Woche getroffen. Die Soldaten würden aus anderen Kampfeinheiten stammen als diejenigen, die bereits in die Region entsandt worden seien. Laut Berichten erwägt das Pentagon, 10.000 zusätzliche Bodentruppen in den Nahen Osten zu entsenden.

Israel hat nach eigenen Angaben erneut Ziele in Teheran attackiert. Bei den “großangelegten” Angriffen sei “Infrastruktur des iranischen Terrorregimes” anvisiert worden, erklärte die israelische Armee am Morgen.

Die Islamische Revolutionsgarde Irans erklärte derweil, am Donnerstag Ziele in Israel sowie von der US-Armee genutzte Stützpunkte in mehreren Golfstaaten mit Raketen und Drohnen angegriffen zu haben. Die Attacken hätten sich gegen Ziele in Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Kuwait und Bahrain gerichtet.

Der größte chinesische Chip-Hersteller SMIC hat nach Angaben von Insidern aus der US-Regierung Ausrüstung zur Halbleiterproduktion an das iranische Militär geliefert, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf US-Regierungskreise berichtet. Die Lieferungen hätten vor etwa einem Jahr begonnen und dauerten an. Die Zusammenarbeit umfasse höchstwahrscheinlich auch technische Schulungen.

Es sei unklar, ob die Ausrüstung aus den USA stamme, was einen Verstoß gegen US-Sanktionen darstellen würde. Stellungnahmen von SMIC, der chinesischen Botschaft in Washington und der iranischen UN-Vertretung gebe es nicht.

Im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut gab es mehrere Explosionen. Aufnahmen zeigten am frühen Freitagmorgen Rauch, der aus den südlichen Vororten, die als Hochburg der pro-iranischen Hisbollah-Miliz gelten, aufstieg. Libanesische Medien meldeten israelische Angriffe. Die israelische Armee hatte im Vorfeld weder eine Warnung ausgesprochen noch zur Evakuierung aufgerufen. Die normalerweise dicht besiedelten Viertel haben sich seit Ausbruch der Kämpfe weitgehend geleert. Es war zunächst unklar, ob es Opfer gab.

Nach einem Bericht des Wall Street Journal erwägt das Pentagon, 10.000 zusätzliche Bodentruppen in den Nahen Osten zu entsenden. Dies hätten Mitarbeiter des von der US-Regierung nun Kriegsministerium genannten Verteidigungsministeriums gesagt. Die Entsendung solle US-Präsident Donald Trump weitere militärische Optionen vis-à-vis Iran ermöglichen.

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beraten nach Angaben der staatlichen saudischen Nachrichtenagentur in Dschidda über die Eskalation im Nahen Osten und den Krieg in der Ukraine.

Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt. Selenskyj hatte Anfang des Monats nach einem Gespräch mit dem Kronprinzen das Angebot Kiews erneuert, bei der Abwehr iranischer Drohnen zu helfen.

Das unter thailändischer Flagge fahrende Frachtschiff “Mayuree Naree”, das Anfang des Monats von Geschossen unbekannter Herkunft in der Straße von Hormus getroffen worden war, ist vor der iranischen Insel Keschm auf Grund gelaufen, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtet. Thailand hatte zuvor mitgeteilt, dass 20 Mitglieder der Besatzung von der omanischen Marine gerettet worden seien, während drei weitere vermisst seien. Nach einer Explosion am Heck brannte demnach der Maschinenraum.

US-Präsident Trump will die Frist für Iran zur Öffnung der Straße von Hormus bis zum 6. April verlängern. Die Länder am Persischen Golf sind von den iranischen Angriffen besonders betroffen – und kritisieren Teheran scharf.

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