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Iran-Krieg: ++ Tote nach Angriff auf Hotel in Beirut ++ | ABC-Z


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Stand: 08.03.2026 • 04:54 Uhr

Israel hat ein internationales Hotel in Beirut angegriffen. Mindesten vier Menschen sollen dabei getötet worden sein. Das israelische Militär hat Angriffe auf mehrere Öllager in Teheran bestätigt.

Bei einem Drohnenangriff auf Treibstofftanks am Internationalen Flughafen von Kuwait sind Brände ausgebrochen. Die Feuerwehr versuche die Flammen einzudämmen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur in der Nacht.

Das kuwaitische Verteidigungsministerium erklärte, die Treibstofftanks am Flughafen seien bei dem Angriff direkt getroffen worden. Eine Drohne schlug auch im Gebäude der staatlichen Sozialversicherung in Kuwait-Stadt ein.

Das israelische Militär hat Angriffe auf mehrere Öllager in Teheran bestätigt. Die Anlagen seien zur Versorgung der iranischen Streitkräfte genutzt worden, erklärte das Militär. Videoaufnahmen der Nachrichtenagentur AP zeigten, wie am Samstagabend Flammensäulen über einem Öllager aufstiegen und der Nachthimmel aufleuchtete. Es schien das erste Mal seit Kriegsbeginn zu sein, dass eine Industrieanlage ins Visier genommen wurde, die nach jüngsten israelischen Angaben auch militärisch genutzt wurde.

Israels Armee hat nach eigenen Angaben in der libanesischen Hauptstadt Beirut einen “präzisen Angriff” auf Kommandeure der Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden durchgeführt. Die Kommandeure des sogenannten Libanon-Korps hätten Terroranschläge auf Israel vorbereitet, teilte die Armee in der Nacht mit.

Australien erwägt, Länder beim Schutz vor iranischen Angriffen zu unterstützen. “Wir wurden um Hilfe gebeten, und wir werden das sorgfältig prüfen”, sagte Außenministerin Penny Wong. Eine Beteiligung an Offensivaktionen gegen den Iran schließe sie jedoch aus. Die Hilfe könne den Schutz vor Drohnen- und Raketenangriffen umfassen.

Zwei Tui-Flüge aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mit gestrandeten Touristen an Bord sind in der Nacht in Hannover gelandet. Nach Unternehmensangaben handelte es sich um die ersten Rückholflüge, die der Reisekonzern mit eigenen Flugzeugen organisiert hat.

Insgesamt waren 250 Pauschalreisende an Bord der beiden Flugzeuge – unter ihnen auch Menschen etwa aus Schweden, den Niederlanden, Frankreich, Polen und dem Vereinigten Königreich.

Nach Angaben eines Sprechers sind in den kommenden Tagen weitere Flüge dieser Art geplant, die dann auch Urlaubern anderer Veranstalter offenstehen sollen. Geplant sei, bis spätestens Mittwoch alle Veranstalter-Kunden nach Deutschland gebracht zu haben. Es gehe um mehrere Tausend Kunden.

Israel hat ein internationales Hotel in Beirut angegriffen. Dabei wurde ein Apartment getroffen. Das libanesische Gesundheitsministerium spricht von mindestens vier Toten und mehreren Verletzten. Sicherheitskreisen zufolge war eines der Todesopfer ein iranischer Staatsbürger, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

In dem Luxushotel “Ramada” im Zentrum der libanesischen Hauptstadt waren Binnenflüchtlinge untergebracht, die vor den Kämpfen im Südlibanon und den südlichen Vororten von Beirut geflohen waren.

Die Hintergründe des nächtlichen Angriffs sind unklar. Eine Stellungnahme aus Israel gibt es bislang nicht. Die israelische Armee hatte kurz zuvor lediglich mitgeteilt, dass in den als Dahija bezeichneten südlichen Vororten von Beirut erneut Infrastruktur der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz bombardiert werde.

Saudi-Arabien und Kuwait sind erneut Ziel von Angriffen geworden. Das saudische Verteidigungsministerium teilte in der Nacht auf der Plattform X mit, dass im Osten der Hauptstadt Riad sechs Drohnen abgefangen und zerstört worden seien. In Kuwait wurden Treibstofftanks des internationalen Flughafens des Landes Ziel von Drohnenangriffen, wie das Verteidigungsministerium auf X bekanntgab. Die Streitkräfte seien zur Abwehr der “Welle feindlicher Drohnen” im Einsatz gewesen. Nähere Angaben machten die beiden Golfstaaten nicht.

Konfliktparteien als Quelle

Angaben der Konfliktparteien oder von Beobachtern zum Kriegsgeschehen können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden.

Nach einem iranischen Angriff in Bahrain bekämpft der Zivilschutz einen Brand. Dies teilte das Innenministerium mit. Ziel des Angriffs sei eine Einrichtung in der Nähe des Hafens von Salman gewesen. Eine iranische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

US-Präsident Donald Trump hat die Einbindung von Kurden in den Iran-Krieg ausgeschlossen. Kurdische Kämpfer in der Region seien bereit dazu, aber er habe ihnen gesagt, dass er das nicht wolle, sagte Trump an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One vor Journalisten.

Die USA hätten eine gute Beziehung zu den Kurden, “aber wir wollen den Krieg nicht komplizierter machen, als er ohnehin schon ist”, sagte Trump.

Die israelische Armee setzt ihre Angriffe auf die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon auch in dieser Nacht fort. In den als Dahija bezeichneten südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut werde Infrastruktur der Miliz bombardiert, schrieb die Armee auf Telegram. Kurz zuvor hatte sie nach eigenen Angaben in Reaktion auf einen Raketenbeschuss aus dem Libanon eine Abschussanlage der Schiiten-Miliz attackiert und zerstört.

Israel hat nach eigenen Angaben Irans staatliche Ölreserven bei Teheran angegriffen. Iranische Kleriker fordern immer vehementer die Wahl eines Nachfolgers des getöteten obersten Führers Chamenei.

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