Großes Glück: Rimski-Korsakows „Die Nacht vor Weihnachten“ an der Bayerischen Staatsoper – Kultur | ABC-Z

Man darf auf keinen Fall in der Pause gehen. Auch wenn es bis dahin etwas mühsam, schleppend ist, was da auf der Bühne des Nationaltheaters in München vor sich geht, auch wenn nicht alles, was zunächst aus dem Graben kommt, völlige musikalische Verzückung auslöst. Denn nach der Pause dreht die Musik gehörig auf, gibt es eine wirklich betörende, von Elena Tsallagova schwarzsamten und dunkelhell gesungene Arie, gibt es ein symphonisches Zwischenspiel höchster Güte und einen ins Symphonische hineingezauberten Chor, der dann doch ein großes, vorweihnachtliches Glück garantiert. Und auf der Bühne erlebt man tollen Zirkus.





















