Immer mehr Respekt: Wird Max Eberl mit einem neuen Vertrag belohnt? | ABC-Z

Rein sportlich wollen die Bayern ihre Mini-Krise von zwei Bundesligaspielen ohne Sieg mit einem Heimerfolg gegen die TSG Hoffenheim beenden. Laut Trainer Vincent Kompany werden sie “genau das machen, was wir immer machen: Auf dem Platz reagieren.” Mit Torjäger Harry Kane, der nach seinem Infekt am Freitag wieder mittrainieren konnte.
Außerhalb des Rasens läuft’s. Serge Gnabry hat am Donnerstag seinen Vertrag bis 2028 verlängert, Dayot Upamecano wird sein Bleiben zeitnah ratifizieren. Bei Leon Goretzka hat man elegant Klarheit geschaffen (er blieb im Winter trotz der Offerte von Atlético Madrid und geht im Sommer nach Vertragsende). In der Personalie Sacha Boey, nun bis Saisonende an seinen Ex-Verein Galatasaray Istanbul ausgeliehen, hat Bayern etwas Kleingeld eingespart. Allesamt schlüssige, nachvollziehbare Entscheidungen.
Eberls Verpflichtungen haben eingeschlagen
Bereits im Sommertransferfenster leistete die sportliche Führung um Max Eberl und Christoph Freund gute Arbeit. Nach den Niederlagen im Werben um Florian Wirtz (zu Liverpool) und Nick Woltemade (zu Newcastle) stellten sich die umgesetzten Transfers als Volltreffer heraus: Jonathan Tah, Tom Bischof und Luis Díaz. Dank des Verkaufs von Kingsley Coman wurde im Kader Platz geschaffen für Mega-Talent Lennart Karl. Gelungenes Kadermanagement.
Im Sommer 2024 – und das war der eigentliche Königstransfer – wurde mit Vincent Kompany ein No-Name als Chefcoach verpflichtet. Und peu à peu (vor allem mit Unterschiedsspieler Michael Olise!) eine schlagkräftige, aufregende Auswahl zusammengestellt.
© IMAGO/Domenic Aquilina
von IMAGO/Domenic Aquilina
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“Am langen Ende haben wir gute Entscheidungen getroffen. Entscheidungen, von denen wir überzeugt sind”, sagte Eberl und betonte: “Wir konnten auch die Menschen im Klub überzeugen, dass dieser Weg der richtige ist. Für mich gibt es keine Genugtuung. Wenn der FC Bayern von oben grüßt, ist das für mich das Entscheidende.” Dank der Arbeit von Kompany. Verpflichtet von Eberl.
Im Sommer wurde dieser wie ein Azubi von Vereinspatron Uli Hoeneß von der Klub-WM in den USA abgezogen, um in der Heimat das Kadermanagement voranzutreiben. Im Zusammenhang mit Transferfragen und internen Diskussionen sei Eberl “ziemlich empfindlich” polterte der Ehrenpräsident. Schnee von gestern. Eberl hat sich emanzipiert. Oder: maximal Eberlzipiert.
Eberls Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2027
Auch Konrad Laimer will und wird verlängern, bei Manuel Neuer ist der Ausgang offen. Demnächst geht es um Eberl selbst. Zum 1. März 2024, vor bald genau zwei Jahren, hat er bei seinem Herzensverein angefangen, mit Vertrag bis Ende Juni 2027.
Eberl, zu Beginn oft unsicher und in der Außendarstellung gegenüber den Medien gereizt, hat sich freigeschwommen. Über seine Zukunft entscheidet der Aufsichtsrat, also unter anderem Hoeneß und Rummenigge. Derzeit eint alle Beteiligten eine Geste: Daumen hoch.





















