“Im Körper des Feindes”-Fortsetzung verliert Regisseur | ABC-Z

Die Fortsetzung des Actionklassikers “Face/Off”, hierzulande unter dem Titel “Im Körper des Feindes” ins Kino gekommen, steht ohne Regisseur da. Wie “The Hollywood Reporter” meldet, ist Adam Wingard (43) bereits im vergangenen Sommer von dem Paramount-Pictures-Projekt abgesprungen. Beide Seiten hätten sich einvernehmlich getrennt, heißt es. Damit ist der Regiestuhl für “Im Körper des Feindes 2” derzeit vakant – und das Studio soll bereits Gespräche mit anderen Filmemachern führen, die ihre Visionen für die Fortsetzung des Kultfilms von 1997 vorstellen.
Dass überhaupt etwas Neues aus dem “Face/Off”-Universum kommen soll, war 2019 bekannt geworden. Produzent Neal Moritz trieb damals ein Remake voran, für das Paramount den Drehbuchautor Oren Uziel verpflichtete. 2021 holte das Studio dann Wingard an Bord – allerdings nicht mehr für ein Remake, sondern für ein echtes Sequel. Das Drehbuch dafür verfasste Wingard gemeinsam mit seinem langjährigen Kollegen Simon Barrett.
Wingard war voller Begeisterung
Noch 2024 hatte Wingard in einem Interview mit dem “Hollywood Reporter” seine Vorfreude auf “Im Körper des Feindes 2” kaum verbergen können. Über das Drehbuch schwärmte er damals: “Ich denke, das Skript ist verdammt großartig.” Es sei eines dieser Projekte, bei dem man denke: “Das ist ein echtes Sequel zu ‘Im Körper des Feindes’, wie ich es mir nie hätte träumen lassen.”
Wingard widmet sich nun einem anderen Projekt: Für das Filmstudio A24 dreht er den Thriller “Onslaught” mit Adria Arjona, Dan Stevens, Drew Starkey und Rebecca Hall. Zu seinen bisherigen Arbeiten zählen neben “The Guest” und dem “Blair Witch”-Sequel von 2016 auch die beiden Monsterverse-Hits “Godzilla vs. Kong” und “Godzilla x Kong: The New Empire” für Warner Bros. und Legendary.
Der Kultfilm von John Woo
Das Original “Im Körper des Feindes” stammt von Regisseur John Woo und erzählt die Geschichte eines FBI-Agenten (John Travolta) und eines Terroristen (Nicolas Cage), die durch ein experimentelles Verfahren ihre Gesichter und Identitäten tauschen. Im Juni 1997 kam der Film in die Kinos und spielte weltweit mehr als 240 Millionen US-Dollar ein. Zudem erhielt er eine Oscar-Nominierung für den besten Tonschnitt. Wer nun Wingards Nachfolge auf dem Regiestuhl antritt und ob Travolta und Cage für eine Fortsetzung zurückkehren, bleibt vorerst offen.
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