Horst Heldt schwer enttäuscht von Union-Profis! | ABC-Z

Deutliche Klatsche für die Eiserne in München! Union Berlin geht beim FC Bayern mit 0:4 unter und kassiert danach eine knallharte Abrechnung von Geschäftsführer Horst Heldt (56).
„So kannst du nicht auftreten“, schimpft Heldt bei Sky. „Wir waren in allen Belangen unterlegen. Daher haben wir auch in der Höhe absolut verdient verloren.“ Und er legt nach: „Ehrlich gesagt können wir froh sein, dass wir nicht noch ein paar Tore mehr kassiert haben.“ Autsch!
Dabei halten die Eisernen im ersten Durchgang noch relativ lange ordentlich dagegen. Doch schon vor der Pause, durch die Tore von Olise (43.) und Gnabry (45.+1), beginnt der Untergang. Nach dem Seitenwechsel machen Kane (49.) und erneut Gnabry (67.) den Deckel drauf.
Union mit Totalausfall bei Bayern
Heldt spricht mit seiner Kritik einen kollektiven Totalausfall an. Torwart Frederik Rönnow (33) patzte gleich mehrfach: Beim 0:2 segelte er unter einer Flanke durch, beim nächsten Gnabry-Tor ließ er die kurze Ecke offen. Auch die Abwehr wackelte gewaltig – Leopold Querfeld (22) über weite Strecken zu wild, Stanley Nsoki (26) unsicher und vor dem 0:1 erst falsch positioniert, dann von Olise stehen gelassen. Hilfe von Schienenspieler Derrick Köhn (27)? Fehlanzeige!
Das Mittelfeld zu löchrig: Rani Kehdira (32), Janik Haberer (31) und Aljosha Kemlein (21) bekamen keinen Zugriff. In der Offensive war die Taktik lange Bälle auf Tim Skarke (29) – der war aber gegen Bayerns Abwehr-Riesen komplett auf verlorenem Posten.
Union-Trainer Steffen Baumgart (54) bestätigt den Totalausfall mit ähnlichen Worten wie Heldt: „Fakt ist, dass wir besser spielen können und müssen, wenn wir hier etwas mitnehmen wollen. Fakt ist auch, dass wir überhaupt keine Chance hatten. Wir waren in allen Belangen klar unterlegen.“
Immerhin: Noch ist das Polster auf die Abstiegsplätze komfortabel. Doch nach der Länderspielpause wird es ernst. Mit St. Pauli, Heidenheim und Wolfsburg warten Gegner aus der unteren Tabellenregion. Dann sollten die Eisernen lieber wieder besser auftreten, um die Abstiegs-Angst endgültig abzuwenden.





















