Hintertür bringt bei DKB mehr Zinsen | ABC-Z
Berlin. Für ein Tagesgeld bekommen DKB-Kunden im Moment wenig Zinsen. Eine Hintertür kann das Festgeld sein, mehr dazu hier im Finanzen-Ticker.
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Zinsen für das Tagesgeld und Festgeld über der Drei-Prozent-Marke bieten aktuell nur noch wenige Banken an. Zu den Ausnahmen am Markt zählen Neukundenaktionen, die für wenige Monate nach Kontoeröffnung bessere Konditionen bieten. Nach vier bis sechs Monaten rutschen Betroffene dann aber in die variablen Basisverzinsungen, die häufig zwischen Null und zwei Prozent liegen. Ein wenig anders handhabt es die Deutsche Kreditbank (DKB).
Das Tagesgeld der DKB* richtet sich an Kunden mit einem DKB-Girokonto und die Bank macht keinen Unterschied zwischen Neu- und Bestandskunden. Der Haken an der Sache: Für das Tagesgeld gibt es aktuell nur 1,50 Prozent Zinsen. Wer als DKB-Kunde seine Bank nicht wechseln möchte, findet im Bereich der Sparprodukte aber Alternativen. Wir haben sie uns genauer angeschaut – vor allem eine Anlage kann aktuell besonders interessant sein.
Weitere Tests zu diversen Produkten und Trends finden Sie auf der Themenseite der Berliner Morgenpost.
Top-Deals für ein Festgeld und Tagesgeld im Überblick
Top 5 Festgeld:
Top 5 Tagesgeld:
Top 5 Alternativen zum Tagesgeld:
Update vom 23. Januar
Tagesgeld und Festgeld der DKB: Die aktuell besten Zinsangebote
Ein Festgeld der DKB ist ab 2500 Euro möglich und ab drei Monaten Laufzeit. Allen voran die drei- oder sechsmonatige Festanlage kann interessant sein, wenn ein Teil des Tagesgeldgeldes über diesen kurzen Zeitraum hinweg nicht benötigt wird. Mit 2,25 Prozent Zinsen bietet die sechsmonatige Festanlage der DKB deutlich mehr Zinsen als das Tagesgeld mit 1,50 Prozent. Der Haken: Während der Laufzeit kann das Festgeld nicht angetastet werden.
Festgeld der DKB | Zinsen pro Jahr |
---|---|
3 Monate | 1,75 Prozent |
6 bis 12 Monate | 2,25 Prozent |
2 bis 10 Jahre | 2,50 Prozent |
Ein Notgroschen sollte daher immer auf dem Tagesgeldkonto verbleiben. Eine weitere Alternative ist das Depot der DKB*, über das in Wertpapieren investiert werden kann. Für sicherheitsorientierte Anleger bieten sich zum Beispiel Geldmarktfonds als Alternative zum Tagesgeld an. Der Vorteil: Die Anleger profitieren von einer am Einlagenzins der Europäischen Zentralbank (EZB) orientierten Rendite. Geldmarktfonds gelten als genauso sicher wie das Tagesgeld, es gilt jedoch keine gesetzliche Einlagensicherung.
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Top-Konditionen
Für die optimale Anlagenstrategie
Langfristig kann es ohnehin sinnvoll sein, neben einem Fest- und Tagesgeld in breit gestreute ETFs zu investieren, die über mehrere Jahre gesehen deutlich mehr Rendite abwerfen. Zu den besten ETFs für Einsteiger zählen etwa all jene, die den MSCI-Word-Index abbilden. Zu beachten ist, dass im Unterschied zu einem Festgeld oder Tagesgeld für ein Depot der DKB* Gebühren anfallen, etwa für Orders und die Ausführung von Sparplänen.
Depot der DKB | Kosten |
---|---|
Ausführungsentgelt pro Sparplan | 1,50 Euro pro Ausführung |
Orders bis 5000 Euro | 10 Euro |
Orders zwischen 5000 und 20.000 Euro | 15 Euro |
Ab 20.000 Euro Ordervolumen | 30 Euro |
Die DKB bietet laut eigenen Angaben immer wieder Aktionskonditionen für bestimmte Wertpapiere an, die von den oben genannten Werten abweichen können.
Update vom 22. Januar
Bank of Scotland senkt Festgeldzinsen – gibt es bessere Alternativen?
Ein Festgeld der Bank of Scotland* ist ab 100 Euro möglich, maximal können 500.000 Euro angelegt werden. Ein Tagesgeldkonto bei der Bank ist Voraussetzung und dient als Verrechnungskonto. Dank der Niederlassung in Deutschland greift die Einlagensicherung von 100.000 Euro je Kunde und Bank. Am meisten Zinsen gibt es aktuell für die dreimonatige Laufzeit. So manches Tagesgeld bietet für Zeiträume unter einem Jahr aber deutlich bessere Konditionen.
Festgeld der Bank of Scotland | Zinsen pro Jahr |
---|---|
Tagesgeld | 2,25 Prozent |
3 Monate | 2,70 Prozent |
6 Monate | 2,60 Prozent |
9 bis 24 Monate | 2,50 Prozent |
Das Tagesgeld der ING bietet für vier Monate drei Prozent Zinsen. Das Tagesgeld der J&T Direktbank* wird mit 2,10 Prozent verzinst – hier gibt es keine Aktionslaufzeit und der Zinssatz gilt sowohl für Neu- als auch Bestandskunden. Die Spitzenreiter im Vergleich der Tagesgeldzinsen sind aktuell die Broker mit ihren Guthabenzinsen. XTB zahlt 90 Tage lang vier Prozent Zinsen. Unbefristet ist das Tagesgeld von Smartbroker+ mit 2,75 Prozent Zinsen, hier sind allerdings Wertpapiertransaktionen Voraussetzung.
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Statt Tagesgeld
Zinsen für das nicht investierte Guthaben.
Ohne Bedingungen und Maximalbeträge gibt es die Guthabenzinsen von Trade Republic. Anleger müssen lediglich ein Cashkonto eröffnen, das mittlerweile mit einer eigenen IBAN versehen ist. Zu beachten ist, dass Trade Republic im Vergleich zu Smartbroker+ und XTB das Geld ab einem bestimmten Betrag auch in Geldmarktfonds investiert. Eine gesetzliche Einlagensicherung gilt nur für die Vermögenswerte, die bei einer Partnerbank verwahrt werden.
Über die Banking-App von Trade Republic können Kunden taggenau einsehen, wo ihr Geld liegt. Beeinflussen, wo es hinkommt, können sie aber nicht. Grundsätzlich gilt auch für alle Vermögenswerte bei Trade Republic ein Einlagensicherungsfonds. Aufgrund der Anlage in Geldmarktfonds kann das Cashkonto aber nicht als klassisches Tagesgeldkonto bezeichnet werden. Was Geldmarkt-ETFs oder -Fonds genau sind und warum sie eine Alternative zum Tagesgeld sein können, lesen Sie im eben verlinkten Artikel.
Update vom 21. Januar
Klarna senkt Festgeldzinsen deutlich: Doch es gibt eine neue Alternative
Von der Zinssenkung betroffen ist das Festgeld plus von Klarna mit einer Laufzeit von sechs bis zwölf Monaten. Am meisten Zinsen gibt es aktuell noch für eine dreijährige Anlage mit 2,74 Prozent. Die Marke von drei Prozent erreicht keine Laufzeit mehr. Wer sein Geld für maximal ein Jahr anlegen möchte, fährt aktuell mit einem Tagesgeldkonto oder einer Alternative zum Tagesgeld besser. Denn hier gibt es für wenige Monate oftmals mehr Zinsen und diese werden häufig auch monatlich ausbezahlt.
Festgeld von Klarna | Zinsen pro Jahr |
---|---|
3 Monate | 2,40 Prozent |
6 Monate | 2,28 Prozent |
12 Monate | 2,55 Prozent |
18 Monate | 2,58 Prozent |
24 Monate | 2,68 Prozent |
36 Monate | 2,74 Prozent |
48 Monate | 2,67 Prozent |
Neben Klarna hat auch die TF Bank ihre Konditionen angepasst. Neukunden bekommen aktuell nur noch 3,20 Prozent Zinsen für ihr Tagesgeld, der Aktionszins gilt für drei Monate. Deutlich besser sind die Konditionen aktuell bei so manchem Online-Broker. Für das nicht investierte Guthaben zahlt Trade Republic drei Prozent Zinsen. Primus ist aktuell XTB mit vier Prozent Guthabenzinsen* für 90 Tage, danach gilt ein variabler Zinssatz von 1,55 Prozent pro Jahr.
Auch Smartbroker+ bietet 2,75 Prozent Zinsen* allen Kunden an, die mindestens drei Wertpapiertransaktionen pro Quartal tätigen. Aufpassen müssen Sparer aber, wie das Geld angelegt wird. Während etwa Trade Republic, Scalable Capital oder auch Unitplus im Cashplus das Geld zum Teil auch in Geldmarktfonds investieren, arbeiten Smartbroker+ oder XTB ausschließlich mit Partnerbanken zusammen. Für die gesetzliche Einlagensicherung ist das entscheidend.
Wer explizit nicht möchte, dass sein Geld automatisch auch in Geldmarktfonds investiert wird, sollte einen Online-Broker wählen, der ausschließlich über Partnerbanken verzinst. Je nachdem, wo die Bank in Europa sitzt, gilt die EU-weit einheitliche gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro je Kunde und Bank. Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass Geldmarktfonds Experten zufolge ähnlich sicher sind wie Tagesgeldkonten. Geldmarkt-ETFs können sogar eine Alternative zum Tagesgeld sein.
Update vom 20. Januar
Top-Zinsen für das Fest- & Tagesgeld: Diese Angebote lohnen sich noch
Als Alternative zum Tagesgeld bieten sich aktuell die Guthabenzinsen der Broker an. Das Cashkonto von Trade Republic wird aktuell mit drei Prozent verzinst. Auch Smartbroker+ und Scalable Capital bieten solche verzinsten Verrechnungskonten an. Primus sind die Guthabenzinsen von xtb*. Der Broker mit einer Niederlassung in Berlin zahlt Neuanlegern in den ersten 90 Tagen vier Prozent Zinsen für das nicht investierte Guthaben.
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Statt Tagesgeld
Trade Republic, Unitplus und Co. für mehr Rendite
Genau wie Scalable Capital und Smartbroker+ arbeitet xtb mit Partnerbanken zusammen, die das Geld der Kundinnen und Kunden verwahren. Im Fall von xtb ist das unter anderem die J.P. Morgan SE mit Sitz in Frankfurt am Main. Dadurch greift für alle Beträge bis 100.000 Euro je Kunde die gesetzliche Einlagensicherung. Trade Republic oder auch Unitplus legen die Einlagen der Kunden zum Teil auch in Geldmarktfonds an – hier gilt statt der Einlagensicherung ein Sicherungsfonds.
Grundsätzlich eignen sich die Zinsaktionen einiger Broker als Alternative zum Festgeld und Tagesgeld. Wer eine 100.000-Euro-Einlagensicherung voraussetzt, sollte sich einen Broker suchen, der mit einer deutschen Partnerbank zusammenarbeitet. Auch die Bedingungen sollten Anlegerinnen und Anleger im Blick haben. Während etwa Trade Republic keine Mindestanforderungen stellt, müssen Kunden von Smartbroker mindestens drei Wertpapiertransaktionen pro Quartal nachweisen, um an die Zinsen zu kommen.
Broker | Zinsen | Einlagensicherung |
---|---|---|
xtb | 4,00 % für 90 Tage, danach 1,55 % | Ja, über Partnerbanken bis 100.000 Euro |
Smartbroker+ | 2,75 %, Wertpapiergeschäfte nötig | Ja, über Partnerbanken bis 100.000 Euro |
Trade Republic | 3,00 % ohne Voraussetzungen | Nein, aber Einlagensicherungsfonds |
Unitplus | 2,98 % ohne Voraussetzungen | Nein, aber Einlagensicherungsfonds |
Wer ein ganz klassisches Fest- oder Tagesgeldkonto bevorzugt, sollte sich bei Direktbanken umschauen. Diese zahlen im Vergleich zu den großen Filialbanken aktuell teils deutlich bessere Konditionen. Die ING gewährt etwa drei Prozent Zinsen für das Extra-Konto, die 1822direkt bietet 2,75 Prozent Tagesgeldzinsen*. Bei beiden Banken gilt der Aktionszins für vier Monate, danach gilt ein varibler Basiszinssatz.
Update vom 17. Januar
Commerzbank passt Tagesgeldzinsen an: Alternative deutlich lukrativer
Statt 2,75 Prozent gibt es für das Tagesgeldkonto (Topzins-Konto) der Commerzbank seit heute nur noch 2,50 Prozent Zinsen. Der Zinssatz ist varibal und gilt bis zu einem Anlagevolumen von 1.000.000 Euro. Die Topzins-Aktion gilt nicht für Gelder, die innerhalb der letzten sechs Monaten auf einem Konto bei der Commerzbank AG, einschließlich der Marken comdirect und onvista, angelegt oder verwahrt waren.
Nach einem Jahr gelten die Zinssätze für das reguläre Tagesgeldkonto. Für das Sparkonto der Commerzbank gilt aktuell ein Zinssatz von 0,50 Prozent. Ein Festgeld in Euro verzinst die Bank aktuell mit 1,50 Prozent. Etwas mehr Zinsen gibt es für ein Festgeld in US-Dollar oder britischem Pfund. Hier gilt es, die Risiken einer Geldanlage in Fremdwährung zu bedenken – etwa den Wechselkurs. Wer sein Geld längerfristig anlegen möchte, findet auch am deutschen Markt Alternativen.
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Über 130 Partnerbanken
Bis zu 3,70 % Zinsen pro Jahr
Broker wie Trade Republic oder Smartbroker+ gewähren aktuell noch Guthabenzinsen von rund drei Prozent. Über das Depot eines Brokers kann zudem in Geldmarkt-ETFs investiert werden, die eine sichere Alternative zum Tagesgeld sind. Langfristig mehr Rendite bieten breit gestreute Aktien-ETFs, etwa über MSCI World. Für die finanzielle Notreserve empfiehlt es sich aber generell immer, ein normales Tagesgeldkonto zu führen.
Update vom 16. Januar
ING und Sparkassen-Tochter 1822direkt senken Zinsen für gleich mehrere Anlageformen
Statt 2,90 gibt es für das Tagesgeld der 1822direkt* seit heute nur noch 2,75 Prozent Zinsen. Dieser Aktionszins richtet sich an neue Anleger und gilt für vier Monate und bis zu einem Anlagebetrag von 250.000 Euro. Danach greift ein variabler Zinssatz von aktuell 0,60 Prozent. Langfristig kann ein Festgeld der 1822direkt* attraktiver sein – jedoch muss hierfür der Anlagebetrag zwischen 5.000 und 1.000.000 Euro liegen und während der Laufzeit ist das Geld nicht verfügbar.
Festgeld der 1822direkt | Zinsen pro Jahr |
---|---|
3 Monate | 2,50 Prozent |
6 Monate | 2,20 Prozent |
12 Monate | 2,10 Prozent |
24 Monate | 2,00 Prozent |
Für Sparer gibt es aber auch eine gute Nachricht: Die 1822direkt hat dagegen den Festgeldzins für eine zweijährige Anlage von 1,90 auf zwei Prozent erhöht. Damit bietet die Sparkassen-Tochter mehr Zinsen als die ING bei gleicher Laufzeit. Und auch die ING hat die Konditionen für ihren Sparbrief, der dem Festgeld ähnelt, angepasst. Für ein Jahr Laufzeit bietet die ING jetzt zwei Prozent Zinsen. Für eine zwei bis fünfjährige Anlage sind es 1,75 Prozent. Ein Pluspunkt gegenüber der 1822direkt: Die ING setzt nur eine Mindestanlage von 2500 Euro voraus.
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Direktbank der Sparkasse
Tagesgeld und Festgeld mit und ohne Girokonto
Statt ING und 1822direkt: Hier gibt es für Sparer noch mehr Zinsen
Sowohl die ING als auch die 1822direkt punkten mit einer stabilen Einlagensicherung, einem telefonisch sowie digital erreichbaren Kundenservice und Kundenzufriedenheit. Am Markt gibt es allerdings Angebote mit noch etwas besseren Konditionen. Das Klarna-Festgeld+* bietet bis zu 2,74 Prozent Zinsen und es gibt keine Mindesteinlage. Und auch die Bank of Scotland* bietet mit bis zu 2,60 Prozent etwas bessere Konditionen als die 1822direkt oder die ING.
Trotz sinkender Zinsen kann sich ein Tagesgeldkonto grundsätzlich immer lohnen. Experten raten, drei bis vier Monatsgehälter als finanzielle Reserve zu parken. Ein Festgeld bietet über die Laufzeit hinweg Zinssicherheit, allerdings ist das Geld hier nicht flexibel verfügbar. Ein Festgeldkonto kann aber sinnvoll sein, um einen Teil der Ersparnisse gegen Marktschwankungen abzusichern – etwa, wenn schon ein großer Teil in Wertpapieren liegt.
+++ Viele News finden Sie in unserem aktuellen Tagesgeld- und Festgeld-Blog +++
Update vom 15. Januar
Tagesgeld: Santander reduziert und verkürzt Aktionszins für Neukunden
Ab dem 15. Januar 2025 erhalten Neukunden der Santander Bank nur noch 2,75 Prozent p.a. auf ihr Tagesgeldkonto* – zuvor lag der Zinssatz bei 3 Prozent. Gleichzeitig wird die Dauer der Zinsgarantie verkürzt: Statt sechs Monaten gilt der neue Aktionszins nur noch für vier Monate.
Für Bestandskunden bleibt der variable Basiszins unverändert. Dieser liegt weiterhin deutlich niedriger und beträgt aktuell nur 0,30 Prozent. Der Basiszins ist abhängig von den Marktentwicklungen und fällt im Vergleich zu anderen Anbietern eher unattraktiv aus.
Details des Santander-Angebots für Neukunden im Überblick
- Zinssatz: 2,75 Prozent pro Jahr (vorher 3% p.a.)
- Gültigkeitszeitraum des Aktionszinses: 4 Monate ab Kontoeröffnung
- Maximale Einlage: kein Limit und auch keine Mindesteinlage
- Variabler Basiszins nach Aktionszeitraum: 0,30 Prozent pro Jahr
- Zinsgutschrift: Monatlich (ermöglicht einen stärkeren Zinseszinseffekt)
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Einordnung: Ist das Tagesgeld der Santander Bank noch attraktiv?
Trotz der Anpassung bleibt das Santander-Angebot für Neukunden im Vergleich zu anderen Tagesgeldkonten wettbewerbsfähig. Laut dem aktuellen Biallo-Tagesgeldindex liegt der durchschnittliche Zinssatz fürs Tagesgeld bei 1,86 Prozent (Stand: 15. Januar 2025, Anlagebetrag 10.000 Euro). Mit 2,75 Prozent bietet Santander also weiterhin deutlich mehr als der Durchschnitt.
Ein zusätzlicher Vorteil: Die Zinsen werden bei Santander monatlich gutgeschrieben, was einen stärkeren Zinseszinseffekt ermöglicht. Dabei werden die gutgeschriebenen Zinsen ebenfalls verzinst, was bei größeren Einlagen über die Zeit eine zusätzliche Rendite generieren kann.
Was ist der Zinseszinseffekt?
Definition: Der Zinseszinseffekt beschreibt das Phänomen, bei dem Zinsen nicht nur auf das ursprüngliche Kapital, sondern auch auf bereits angesammelte Zinsen berechnet werden.
Ein Beispiel: Wenn Sie 100 Euro zu einem jährlichen Zinssatz von 10 Prozent anlegen, bekommen Sie nach einem Jahr 10 Euro Zinsen. Im zweiten Jahr erhalten Sie die Zinsen nicht nur auf die ursprüngliche Anlagesumme von 100 Euro, sondern auch auf die 10 Euro vom ersten Jahr. Das ergibt 11 Euro Zinsen im zweiten Jahr und so weiter.
Allerdings sollten Interessenten die verkürzte Zinsgarantie beachten: Nach Ablauf der vier Monate fällt der variable Basiszins mit nur 0,30 Prozent extrem niedrig aus. Im Vergleich zum Marktdurchschnitt von 1,86 Prozent ist dieser Zins kaum wettbewerbsfähig. Bei der ING Zinsaktion für das Tagesgeld* erhält man als Basiszins immerhin noch einen Prozent als Bestandskunde.
Bevor Sie sich für ein Tagesgeldkonto entscheiden, lohnt sich in jedem Fall ein Vergleich verschiedener Anbieter. Nutzen Sie hierfür unseren Tagesgeld-Vergleichsrechner, der Ihnen eine Übersicht über aktuelle Angebote liefert:
FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Tagesgeld
1. Was ist Tagesgeld?
Tagesgeld ist eine klassische Form von Sparanlage. Bei dieser wird das Geld auf einem speziellen Konto (Tagesgeldkonto) bei einer Bank einbezahlt. Die Besonderheit: Der Sparer kann jederzeit auf sein Geld zugreifen und zusätzlich Zinsen auf den eingezahlten Betrag bekommen.
2. Was bedeutet Einlagensicherung?
Die Einlagensicherung ist ein Mechanismus, der das Geld bei einer Bank bis zu einem bestimmten Betrag absichert – falls die Bank insolvent werden sollte. In der Europäischen Union sind Einlagen von bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank durch gesetzliche Einlagensicherungssysteme geschützt. Zahlreiche Banken in Deutschland sind zusätzlich in freiwilligen Einlagensicherungsfonds organisiert – diese gewährleisten noch höhere Sicherungen.
3. Was ist der Unterschied zwischen Tagesgeld, Festgeld und Wertpapieren?
Der Hauptunterschied zwischen Tagesgeld und Festgeld besteht in der Verfügbarkeit des Geldes und der Zinsstruktur. Bei einem Tagesgeldkonto haben Sparer jederzeit Zugriff auf ihr Geld und die Zinsen werden in der Regel jährlich gutgeschrieben. Bei einem Festgeldkonto legen die Bankkunden ihr Geld für einen festen Zeitraum an und können während dieser Zeit nicht darauf zugreifen. Dafür ist der Zinssatz oft höher und für die gesamte Laufzeit garantiert.
Tagesgeld und Wertpapiere sind unterschiedliche Anlageformen. Tagesgeld ist sicher und flexibel – es bietet aber meist nur geringe Zinsen. Wertpapiere wie Aktien, Anleihen oder Fonds haben das Potenzial für höhere Renditen – sind aber auch mit einem höheren Risiko verbunden. Wertpapiere können im Wert schwanken und es ist möglich, dass beim Verkauf weniger zurückkommt als ursprünglich investiert wurde.
4. Worauf sollten Sparer beim Vergleich von Tagesgeldkonten achten?
Folgende Faktoren sollten Sparer beim Vergleich von Tagesgeldkonten berücksichtigen:
- Zinssatz: Ein höherer Zinssatz bedeutet mehr Ertrag für das Geld. Zu beachten ist: Einige Banken bieten nur für einen begrenzten Zeitraum hohe Zinssätze an.
- Zinszahlungsintervall: Manche Banken zahlen die Zinsen jährlich aus – andere quartalsweise oder monatlich. Eine mehrmalige Zinszahlung kann vorteilhaft sein – auf diese Weise profitiert man vom Zinseszinseffekt.
- Einlagensicherung: Die Bank sollte ein anerkanntes Einlagensicherungssystem haben. In der EU sind Einlagen bis 100.000 Euro per Gesetz geschützt.
- Gebühren: Einige Banken erheben Gebühren für die Kontoführung oder für bestimmte Dienstleistungen. Über diese Gebühren sollte man sich vor Abschluss informieren.
- Kundenservice: Guter Kundenservice kann wichtig sein – besonders, wenn es Probleme oder Fragen gibt. Im Idealfall bietet eine Bank verschiedene Kommunikationskanäle wie E-Mail, Telefon oder Live-Chat an.
- Online-Zugang: Ein gut gestaltetes Online-Banking-System kann das Verwalten des Kontos erleichtern. Es lohnt sich zu prüfen, ob die Bank eine benutzerfreundliche Webseite und gegebenenfalls eine mobile App hat.
- Mindest- und Höchstanlagebeträge: Manche Banken haben Vorgaben für den Mindest- oder Höchstbetrag, der auf dem Tagesgeldkonto liegen darf. Diese Limits sollten den individuellen Anforderungen entsprechen.
5. Sollte man nur auf das Tagesgeld setzen oder bieten sich andere Anlagenformen an?
Diese Entscheidung ist von den persönlichen Zielen, der Risikobereitschaft und der finanziellen Situation abhängig. Tagesgeld ist eine sichere Anlageform, die einen stetigen, wenn auch meist geringen Zinsertrag bietet und jederzeit verfügbar ist. Dies macht es zu einer guten Wahl für den Aufbau eines Notgroschens oder für Geld, das in absehbarer Zeit benötigt wird.
Für langfristige Sparziele oder zur Vermögensbildung kann es jedoch sinnvoll sein, auch andere Anlageformen zu berücksichtigen:
- Festgeld: Festgeldkonten bieten in der Regel höhere Zinsen als Tagesgeldkonten – aber man kann nicht jederzeit auf das Geld zugreifen. Das Festgeld kann eine gute Option sein, wenn Sparer wissen, dass sie das Geld für einen bestimmten Zeitraum nicht benötigen.
- Wertpapiere: Aktien, Anleihen und Fonds haben das Potenzial für höhere Renditen als Tagesgeld – bringen aber auch mehr Risiko mit sich. Sie könnten an Wert verlieren und am Ende kann man weniger Geld zurückbekommen, als man ursprünglich investiert hat.
- Immobilien: Immobilien können eine gute langfristige Investition sein und bieten sowohl das Potenzial für Kapitalwachstum als auch für Mieteinnahmen. Allerdings sind sie auch mit Kosten und Verpflichtungen verbunden und man benötigt ein erhebliches Startkapital.
- Sparpläne: Sparpläne erlauben regelmäßige Einzahlungen in verschiedene Anlageformen wie Aktien oder Fonds. Diese können besonders für langfristige Ziele wie die Altersvorsorge geeignet sein.
Eine breit gestreute Anlagestrategie – ein sogenanntes „Diversifiziertes Portfolio“ – kann dabei helfen, Risiken zu minimieren und die Renditechancen zu optimieren. Ein Finanzberater kann helfen, die individuell passende Anlagestrategie zu finden. Auch Verbraucherschützer können beratend unterstützen. Es ist wichtig, dass die Anlageentscheidung auf der Grundlage der eigenen Ziele, Bedürfnisse und Risikobereitschaft getroffen wird. Neben der Beratung sollte man sich daher immer auch selbst über das Thema Geldanlage informieren.
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