Hertha BSC startet mit eisiger Hoffnung ins Jahr 2026 | ABC-Z

“An diese Phase müssen wir anknüpfen”, sagt auch Jonas. Der 22-Jährige geht seit zwölf Jahren zu Hertha und steht am Freitag zusammen mit seinem Kumpel Franko am Trainingsplatz. In voluminösen Winterjacken und Handschuhen, aber bestens gelaunt. “Zu der Zeit hat eigentlich alles gepasst, vor allem in der Defensive”, erinnert sich Jonas an Herthas Siegesserie. Fünf Ligaspiele in Folge blieb Hertha damals ohne Gegentor.
Während die Berliner Defensive eine der besten in der gesamten zweiten Liga ist, glänzt Herthas Offensive ungleich seltener. Kein Totalausfall, aber mit Steigerungspotenzial und -bedarf. So oder so ähnlich, lässt sich Herthas Offensive diese Saison zusammenfassen. Folglich dürfte sie auf dem portugiesischen Plan von Trainer Leitl relativ weit oben stehen.
Vor allem gegen eher passive und tief stehende Gegner haben die Berliner immer wieder Probleme, sich geduldig gute Torabschlüsse zu erspielen. Hier bedarf es noch tiefer eingeschliffener Alternativen für die Phasen und Spiele, in denen Schlüsselakteure wie Fabian Reese oder Michael Cuisance nicht zur gewohnten Entfaltung kommen. Trainer Leitl muss versuchen, das Offensivspiel seiner Mannschaft variantenreicher zu gestalten und es so weniger ausrechenbar zu machen.
















