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Andrij Naumow: Immer wieder Österreich | ABC-Z

Ein abtrünniger ukrainischer Geheimdienstler ist nach Wien geflohen. Er ist nicht der einzige Ukrainer, der sich hier der Strafverfolgung in seiner Heimat entzieht.



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Wien ist nicht nur ein sicherer Hafen für Vermögende, sondern auch für Personen, gegen die in ihrem Heimatland ermittelt wird.
© Kim-Melina Bertram für DIE ZEIT

Schon die erste Szene mit Andrij Naumow beginnt dramatisch. Man sieht ihn von hinten, wie er durch einen Park spaziert. Ein Mann Mitte 40, bullige Figur, weißes Hemd. Die Sonne scheint, die Blätter wogen im Wind. Als sich Andrij Naumow umdreht und in die Kamera blickt, lodern animierte Flammen über das Bild. “Der Mann, den Sie auf dem Bildschirm sehen”, sagt eine Stimme aus dem Off, “wurde vom Kyjiwer Regime zur Fahndung ausgeschrieben.” Und: Niemand Geringerer als Wolodymyr Selenskyj, der ukrainische Präsident, wolle diesen Mann in die Hände kriegen. “Tot”, heißt es aus dem Off, “oder lebendig.”

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