Langlauf – Traumstart in die Tour de Ski – Sport | ABC-Z

Coletta Rydzek ist ein Traumstart in die Tour de Ski der Langläufer geglückt. Sie belegte beim Freistil-Sprint in Toblach Platz zwei. Auf der Zielgeraden musste sie sich lediglich der Norwegerin Kristine Skistad geschlagen geben und sicherte das beste Ergebnis der deutschen Mannschaft im Olympiawinter: Die 28-Jährige aus Oberstdorf hatte als einzige DSV-Läuferin neben dem Viertelfinale auch das Halbfinale überstanden. Zum zweiten Sieg ihrer Laufbahn fehlten nur 0,24 Sekunden.Rydzek hatte beim Start eine problematische Nacht hinter sich: Aus gesundheitlichen Gründen kam sie nur zu vier Stunden Schlaf. Dennoch blieb sie im Kampf um den Tagessieg immer auf Augenhöhe mit den Spitzenleuten. „Ich habe mich nicht aus der Ruhe bringen lassen“, sagte Rydzek, die Schwester von Kombinierer Johannes Rydzek. Es sei ein verrückter Tag gewesen. „Ich wusste, dass die Strecke mir sehr gut liegt. Nach der Nacht wusste ich nicht, was los ist. Dazu war ich mega nervös“, sagte sie.
Bei strahlend blauem Himmel stießen auch Sofie Krehl (Oberstdorf) und Pia Fink (Bremelau) ins Viertelfinale der besten 30 vor, dort war für beide Schluss. Teamsprint-Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler verpasste als 46. des Prologs den Einzug ins Viertelfinale.
Bei den Männern holte sich Johannes Hösflot Kläbo aus Norwegen seinen 102. Weltcupsieg. Der 15-malige Weltmeister siegte vor seinen Teamkollegen Lars Heggen und Oskar Opstad Vike. Aus deutscher Sicht überstand nur Jan Stölben (Ernstberg) den Prolog und verbuchte als 22. sein bestes Ergebnis der Saison.





















