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Haimhausen und Gröbenzell: Telefonbetrüger erbeuten mit zwei Anrufen 80 000 Euro – Fürstenfeldbruck | ABC-Z

Mutmaßlich die gleichen Betrüger haben am Mittwoch und Donnerstag in Gröbenzell und Haimhausen zwei ältere Menschen um viel Geld gebracht. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord am Freitag mitgeteilt hat, gingen sie mit der bekannten Masche des „falschen Polizisten“ beziehungsweise „falschen Staatsanwalts“ vor.

Ein solcher meldete sich am Mittwoch bei einer Rentnerin aus Gröbenzell und erzählte dieser, ihr Sohn habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht, weshalb eine hohe Kaution fällig sei. Die Seniorin übergab zwischen 20 Uhr und 22 Uhr Bargeld und Schmuck im Wert von fast 50 000 Euro im Bereich der Lena-Christ-Straße, Am Schützeneck und der Tannenfleckstraße. Mit derselben Geschichte wurde einen Tag später ein über 80 Jahre alter Mann aus Haimhausen um 20 000 bis 30 000 Euro Bargeld gebracht. Die Übergabe fand gegen 14.40 Uhr in der Hauptstraße, nahe der Haltestelle „Haimhausen Schloss“ statt.

Die Abholerin wird in beiden Fällen als etwa 1,65 Meter groß, mit braun-blonden, bis zum Hals reichenden Haaren beschrieben, sie trug einen braunen knielangen Mantel und sprach mit osteuropäischem Akzent. Hinweise nimmt die Kripo Fürstenfeldbruck unter 08141/612-0 entgegen.

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